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LIEBESGESCHICHTE: Schwan findet sein Glück im Tierpark

Der Tierpark Goldau hat einen «fremden» Schwan erfolgreich integriert. Dabei verliefen die ersten Lebenswochen alles andere als «artgerecht».
Heute mögen sie sich: Der Höckerschwan (links) auf einem Weiher zusammen mit dem Coscorobaschwan. (Bild: PD)

Heute mögen sie sich: Der Höckerschwan (links) auf einem Weiher zusammen mit dem Coscorobaschwan. (Bild: PD)

Kurz vor dem Schlupf des Höckerschwans ist das Ei aus dem Nest am Ufer eines Sees im schweizerischen Mittelland entwendet und in einer Privatwohnung künstlich ausgebrütet worden. Das Schwanenküken wuchs anstatt in seiner natürlichen Umgebung auf dem Wasser in einer Wohnung auf. In einer Pflegestation zogen ihn Menschen gross. Das Ziel: Im Sommer 2013 soll der Schwan in die Natur entlassen werden können.

Wie der Tierpark Goldau in einer Mitteilung schreibt, betrachtete der Höckerschwan die Menschen als seine Artgenossen, weil sie es waren, die ihn aufzogen. Die geplante Auswilderung in die Natur scheiterte, weil der Jungschwan regelmässig den Spaziergängern nachwatschelte, die am See flanierten. Da er seine ersten Tage anstatt auf dem Wasser in einer Wohnung verbrachte, behagte ihm das nasse Element nicht. Er wirkte sogar wasserscheu. Man war ratlos und fasste als letzte Rettung den Natur- und Tierpark Goldau ins Auge.

In Goldau angekommen, quartierte der Tierpark das Tier zuerst für einige Tage in ein Gehege ohne Menschenkontakt. Die Gesellschaft der anderen Wasservögel beruhigten den Schwan schnell. Schon nach kurzer Zeit begriff er, dass die grossen Flossenfüsse für die Fortbewegung im Wasser weitaus geeigneter sind als auf dem Land. Bald konnte der Höckerschwan auf den grossen Blauweiher im Tierpark entlassen werden. Dort lernte er einen anderen weissen Vertreter der Familie der Schwäne, den Coscorobaschwan, kennen. Der rote Schnabel des Coscorobas irritierte ihn nicht, und so folgte er diesem schon bald bei seinen Ausflügen auf dem Tierparkweiher. Dem Coscorobaschwan aber war das nicht geheuer, denn der junge Höckerschwan ist um einiges grösser als sein Verwandter aus Südamerika.

Nach einigen Wochen entstand zwischen den beiden jedoch eine richtige «globale Schwanenfreundschaft», und seither paddeln sie gemeinsam auf dem Blauweiher dem Sonnenuntergang entgegen.

pd/rem

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