LITERATURFÖRDERUNG: Vier Arbeiten erhalten Förderbeiträge

Auf die Ausschreibung der Zentral­schwei­zer Literaturför­derung wurden insgesamt 75 literarische Arbeiten eingereicht. Davon konnte die Jury vier Arbeiten auszeichnen.

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Erhält Förderbeitrag: Alice Schmid. (Bild pd)

Erhält Förderbeitrag: Alice Schmid. (Bild pd)

Werkbeiträge von je 20'000 Franken gehen an Alice Schmid, Zürich, und an das Autorenpaar Judith Stadlin und Michael van Orsouw in Zug. Mit je 10?000 Franken werden die Autoren Martin Schmid, Rifferswil, und Gitta Lehner, Luzern, gefördert, wie das Nidwaldner Amt für Kultur in einer Mitteilung schreibt. Die Literaturförderung wird alle zwei Jahre von den sechs Zentralschweizer Kantonen gemeinsam ausgeschrieben.

Im Roman «Das Mädchen vom Änziloch» erzählt die in Reussbühl aufgewachsene Alice Schmid aus der Perspektive der siebenjährigen Lilly die Geschichte einer Familie und eines Dorfs am Napf irgendwann während der fünfziger Jahre.

Das Spiel mit Ortsnamen
Die Sammlung lyrikartiger Kurzgeschichten «Lachen SZ – Ohnewitz» des Zuger Autorenpaars Judith Stadlin und Michael van Orsouw besticht durch die Idee, jedes Wort des Erzählten durch einen lautlich naheliegenden Ortsnamen aus dem deutschsprachigen Raum zu ersetzen.

Weiter vergibt die Jury zwei Förderbeiträge von 10?000 Franken an die Erzählung «Der Engel» von Martin Schmid, der über 25 Jahre in Zug gelebt und gearbeitet hat, und an den Roman «Die Unbekannten» der Luzernerin Gitta Lehner, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die Jury der Zentralschweizer Literaturförderung 2009 stand unter der Leitung des Verlegers Dirk Vaihinger (Nagel & Kimche Verlag). Ihr gehörten ferner an: Max-Christian Graeff, Autor und Verleger, Franziska Schläpfer, Literaturvermittlerin, Ruth Schweikert, Autorin sowie Roman Bucheli, Literaturkritiker.

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