Littering bereitet dem Kanton Schwyz Sorgen

Die Abfallentsorgung im Kanton Schwyz funktioniert im Grundsatz gut, Sorgen bereitet aber das Littering. Das ist das Fazit der kantonalen Abfallplanung, die bis Mitte Mai 2013 in die Vernehmlassung geschickt wurde.

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Liegen gelassener Abfall auf dem Parkplatz beim Wintersried in Ibach. (Bild: Irene Imfanger/Neue SZ)

Liegen gelassener Abfall auf dem Parkplatz beim Wintersried in Ibach. (Bild: Irene Imfanger/Neue SZ)

Das eidgenössische Umweltschutzgesetz verpflichtet die Kantone, eine Abfallplanung zu erstellen und diese periodisch nachzuführen. Im Kanton Schwyz wurde dies letztmals 1996 gemacht. Deshalb hat das Umweltdepartement nun die Abfallplanung überprüft und nachgeführt.

Im Grundsatz zeigt der Bericht «einen erfreulichen Stand» der Abfallentsorgung im Kanton Schwyz auf. Das treffe generell auf Abfällen wie Siedlungsabfälle, Bauabfälle, Sonderabfälle oder Klärschlamm zu, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit. Auch die Rückführung wiederverwertbarer Abfälle entwickle sich positiv.

Sorgen bereiten aber das so genannte Littering. Eine bei den Gemeinden durchgeführte Umfrage zeige, dass Littering mittlerweile als ernst zu nehmendes Problem eingestuft werde, welches erhebliche Kosten verursache, heisst es weiter.

Abfallunterricht in den Schulen

Die aktualisierte Abfallplanung macht deshalb auch Vorschläge, wie Littering eingedämmt oder verhindert werden kann. Beispielsweise durch Abfallunterricht an den Schulen. Der Bezirk Küssnacht hatte 2009 den freiwilligen Abfall- und Energieunterricht 2009 eingeführt. Die Erfahrungen würden als sehr positiv bewertet, heisst es weiter.

Zudem geht aus dem Bericht hervor, dass das Deponievolumen für unverschmutzten Aushub nicht ausreichen wird, um die voraussichtlichen Mengen bis ins Jahr 2025 zu lagern. Der Bericht empfiehlt deshalb, geplante Deponieprojekte möglichst rasch umzusetzen.

sda