LOUISE SCHMIDIG, IBACH: Der Traum ging beim ersten Anlauf in Erfüllung

Louise Schmidig aus Ibach hat etwas erreicht, was noch keine Frau je zuvor geschafft hat. Dafür erhielt sie in Italien einen Pokal.

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Louise Schmidig mit ihrem Pokal. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Louise Schmidig mit ihrem Pokal. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Nach der Behindertensportlerin Vreny Stöckli hat Ibach jetzt wieder eine Weltmeisterin im Dorf. Sie fährt jedoch nicht auf Skiern, sondern mit bis zu 3,5 Tonnen schweren Gefährten: Louise Schmidig ist Weltmeisterin im Geschichlichkeitsfahren. Im italienischen Turin holte sie sich an den 26. UICR-Weltmeisterschaften der Berufsfahrer in der Kategorie Transporter bis 3,5 Tonnen den Sieg.

Traum oder Wirklichkeit?
Kurz vor der Siegerehrung fotografierte Louise Schmidig die Pokale. «Ich hatte ein gutes Gefühl und dachte mir, dass ein dritter Platz zu schön wäre.» Die Kategorie, in der Schmidig gestartet war, kam als letzte an die Reihe. Zuerst wurde der Drittplatzierte bekannt gegeben. «Als man mich da nicht aufgerufen hatte, war für mich klar, dass ich es nicht geschafft hatte.» Später als der Speaker die Schweiz als Weltmeisterin bekannt gab, schaute die 56-jährige Ibächlerin zu ihren beiden Kollegen und diese zu ihr. «Dann wurde es ganz still, und der Mann rief meinen Namen. Ich dachte, es sei nur ein Traum und ich würde aufwachen», sagt Schmidig.

«Es war ein wunderbares Gefühl und ein wahnsinniger Rummel», erzählt die Weltmeisterin ein paar Tage nach ihrem Sieg. Sie habe einige Minuten lang auf der Bühne mit ihrem Pokal vor vielen Fotografen und auch dem Fernsehen posieren müssen. «Es hat nur noch geblitzt», sagt die Ibächlerin. Damals habe sie nicht wirklich realisiert, was sie erreicht hätte.

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.