LUCHSE: Sondereinheit Luchs filmte Objektivdeckel

Das Verhöramt Schwyz hat seine Strafuntersuchung gegen zwei Luzerner Kantonspolizisten abgeschlossen. Die Untersuchung zeigt, wie die umstrittene Überspielung der Videoaufnahme wohl zustande kam.

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Der umstrittene Einsatz. (Bild Kapo Luzern)

Der umstrittene Einsatz. (Bild Kapo Luzern)

Die Sondereinheit «Luchs» der Luzerner Kantonspolizei suchte im Juni 2005 zwei Verdächtige. Dabei wurden in Arth zwei Männer irrtümlich verhaftet.

In der folgenden Strafuntersuchung wurde eine Videokassette begutachtet, die den Einsatz der «Luchse» zeigt. Laut dem Gutachten ist die Originalaufzeichnung mit einer Filmsequenz von 6,72 Sekunden nachträglich überspielt worden. Was zeigt diese kurze Überspielung?

«Den Objektivdeckel der Kamera», sagt Georg Boller, Chef des Verhöramts Schwyz. Es sei anzunehmen, dass bei der Visionierung des Films aus Versehen auf «Aufnahme» gedrückt wurde und man ein paar Sekunden lang den Objektivdeckel von innen filmte.

Jetzt muss der Schwyzer Staatsanwalt entscheiden, ob er die beiden Polizisten beim Strafgericht des Kantons Schwyz anklagt.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.