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LUFTFAHRT: Nun können die Drohnen ganzjährig fliegen

Die Struktur des schweizerischen Luftraums für 2010 steht fest. In der Zentralschweiz wird ein permanenter Luftraum für Drohnen geschaffen und im Gegenzug werden zwei Sektoren aufgelöst.
Auf dem Flugplatz Emmen wird eine Drohne zum Einsatz vorbereitet. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Auf dem Flugplatz Emmen wird eine Drohne zum Einsatz vorbereitet. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Der Schweizer Luftraum 2010 enthält vier Neuerungen, die das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) auf den 11. März in Kraft setzt. Ausschlaggebend für die Anpassungen sind einerseits Sicherheitsüberlegungen, anderseits die Möglichkeit, neue Freiräume für die im Sichtflug verkehrenden Piloten zu schaffen.

Permanent statt während einiger Wochen
Eine Neuerung betrifft die Ausdehnung des Luftraums für den Einsatz der ferngesteuerten Drohnen durch die Luftwaffe im Raum Luzern. Weil Drohnen andere Fluggeräte schlecht entdecken und ausweichen können, operieren Drohnen laut Bazl oft in separierten Lufträumen. Damit Trainingsflüge mit Drohnen vom Militärflugplatz Emmen aus im Verlauf des Jahres flexibler durchgeführt werden können, braucht die Luftwaffe einen permanenten Luftraum. Das heisst, dass Drohnen theoretisch während des ganzen Jahres fliegen können.

In den letzten zwei Jahren bestand das Gebiet jeweils während einigen Wochen im Frühling. Laut Mitteilung schliesst die Zone östlich an die Kontrollzone des Flugplatzes Emmen an und erstreckt sich über ein Gebiet zwischen Luzern, Meggen und Cham. Der separate Luftraum wird nur während den Einsatzzeiten der Drohnen aktiv sein, also während rund 300 Stunden pro Jahr.

Kontrollsektor in Schwyz aufgehoben
Im Gegenzug verzichtet die Luftwaffe auf kontrollierte Zonen im Schweizer Luftraum. So werden zwei temoräre Kontrollsektoren der Militärflugplätze Alpnach und Buochs nicht mehr gebraucht. Deshalb werden diese Sektoren in den Regionen Meiringen und Schwyz aufgehoben und künftig für die zivile Luftfahrt ohne Einschränkungen nutzbar sein.

ana

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