LUFTRAUM: PC-21 sollen wieder über Innerschweiz üben

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt gibt Lufträume für Trainingsflüge der Luftwaffe in die Vernehmlassung. Einer der Lufträume liegt auch über Zentralschweizer Gebiet.

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Ein PC-21 der Pilatuswerke. (Bild: pd)

Ein PC-21 der Pilatuswerke. (Bild: pd)

Die Schweizer Luftwaffe nimmt Ende Oktober die Ausbildungsflüge mit ihren Pilatus-PC-21-Flugzeugen wieder auf. Wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) mitteilt, hat sie aus Gründen der Sicherheit beantragt, dafür zwei Trainingsräume festzulegen und diese für den zivilen Verkehr einzuschränken.

Das Bazl wird das Konzept mit den beiden Lufträumen nun bei den aviatischen Kreisen in eine Vernehmlassung geben. Die Luftfahrtakteure haben bis Mitte Juli Zeit, Stellung zu nehmen.

Abgelenkte Piloten
Bereits seit 2008 verfügt die Schweizer Luftwaffe für ihre Pilotenausbildung über Pilauts PC-21-Flugzeuge. Bei den Lehrgängen müssen die Piloten teilweise intensiv Instrumente bedienen. Dadurch können sie den Luftraum nicht mehr ausreichend beobachten.

Um gefährliche Annäherungen oder gar Kollisionen zu verhindern, will die Luftwaffe solche Ausbildungsflüge in Trainingsräumen durchführen, die für den zivilen Verkehr eingeschränkt sind.

Trainingsraum nur an Arbeitstagen
Das Bazl hatte im August 2008 zwei Lufträume in der Ostschweiz und im Gebiet Berner Oberland/Innerschweiz für ein Jahr festgelegt. Mit der Wiederaufnahme des Schulungsbetriebs Ende Oktober diesen Jahres benötigt die Lufwaffe laut Bazl die Trainingsräume wieder. Die Flüge erfolgen an Arbeitstagen zwischen 8.30 und 11.50 Uhr sowie von 13.30 bis 17 Uhr.

Der Trainingsraum «Hohgant» umfasst das Gebiet zwischen Thun, Susten, Buochs und Wolhusen. Die Untergrenze liegt bei rund 3000 Metern, die Obergrenze bei knapp 5500 Metern.

ana