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Luzern erhält vom Bund mehr Geld für den öffentlichen Verkehr

Der Bundesrat erhöht die Bundesbeiträge an den regionalen Personenverkehr. Davon profitiert unter anderem der öffentliche Verkehr (öV) im Kanton Luzern.
Emanuel Schüpfer
Blick auf den Bahnhof Sursee. (Bild: Pius Amrein, 6. November 2018)

Blick auf den Bahnhof Sursee. (Bild: Pius Amrein, 6. November 2018)

Ab dem kommenden Jahr müssen der Kanton Luzern und die Gemeinden für den öffentlichen Verkehr etwas weniger Geld aufwenden. Der Bundesrat hat den Bundesbeitrag aufgestockt – von bisher 47 auf neu 48 Prozent. Zu den finanziellen Auswirkungen kann der Verkehrsverbund Luzern auf Anfrage keine Angaben machen. Allerdings dürfte die Erhöhung des Beitrags bescheiden sein, wie ein Blick in den Geschäftsbericht 2018 des Verkehrsverbunds Luzern zeigt, welcher den öffentlichen Verkehr bestellt und finanziert.

Demnach kostete der öffentliche Regionalverkehr im vergangenen Jahr insgesamt 179,1 Millionen Franken. Der Bundesanteil betrug 36 Millionen Franken. Somit dürfte die Erhöhung des Bundesanteils für das kommende Jahr 360'000 Franken betragen. «Der Verkehrsverbund Luzern setzt das Geld für den sehr grossen öV-Ausbau vom 15. Dezember ein», sagt Romeo Degiacomi, Sprecher des Verkehrsverbunds Luzern. Auf mehr als 50 Bus- und Bahnlinien gebe es Verbesserungen und zusätzliche Verbindungen. Und: «Mit dem Fahrplanwechsel nehmen sechs neue Buslinien und zwei neue Zugslinien den Betrieb auf», so Degiacomi.

Jährlich zwei Milliarden Franken für 1400 Linien

Die rund 1400 Linien des regionalen Bus- und Zugverkehrs in der Schweiz werden vom Bund und von den Kantonen bestellt und mit jährlich rund zwei Milliarden Franken abgegolten. Im Personenbeförderungsgesetz ist vorgeschrieben, dass Bund und Kantone gesamtschweizerisch die Hälfte der Abgeltungen bezahlen. Welcher Kanton wie viel zahlen muss, hängt von der Bevölkerungsdichte ab: In bevölkerungsreichen städtischen Kantonen ist der Kantonsanteil grösser als in ländlichen Kantonen. Heute liegt der Bundesanteil gesamtschweizerisch leicht unter 50 Prozent. Durch den Beschluss des Bundesrats werden die Kantone künftig um insgesamt 7,5 Millionen Franken pro Jahr entlastet. Weniger bezahlen müssen neben Luzern zehn weitere Kantone.

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