LUZERN: Verfolgungsjagd durch die Zentralschweiz endet im See

Diese Nacht wollte die Luzerner Polizei einen Autofahrer anhalten. Nach einer riskanten Fahrt endete dessen Flucht im Vierwaldstättersee. Die Polizei konnte ihn nach dem Bad im See am Ufer festnehmen.

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An der Verfolgung war auch die Kapo Schwyz beteiligt. (Symbolbild)

An der Verfolgung war auch die Kapo Schwyz beteiligt. (Symbolbild)

Am frühen Donnerstagmorgen, um 2 Uhr, fuhr ein Autofahrer durch Root in Richtung Gisikon. Eine Patrouille der Luzerner Polizei wollte den Lenker für eine Kontrolle anhalten. In der Folge beschleunigte der Lenker sein Fahrzeug. Mit riskanten Fahrmanövern und übersetzter Geschwindigkeit flüchtete der Lenker, um sich der Kontrolle zu entziehen. Dies teilte die Luzerner Polizei mit.

Der Fliehende fuhr von Root in Richtung Rotkreuz, Risch, Küssnacht, Meggen nach Luzern. Auf Höhe Seeburg konnte er mittels Strassensperre gestoppt werden. Der flüchtende Lenker stieg aus, überkletterte ein Geländer und sprang in den Vierwaldstättersee.

Am Ufer konnte er durch Polizisten festgenommen werden. Weshalb der Lenker vor der Polizei flüchtete wird derzeit ermittelt. Im Fahrzeug konnten ein ungeladener Revolver sowie kleinere Mengen Betäubungsmittel aufgefunden werden.

Der Flüchtende, ein 48-jähriger Portugiese, beging auf seiner Flucht grobe Verletzungen des Strassenverkehrsrechts und gefährdete womöglich andere Verkehrsteilnehmer. Personen, welche durch das Fluchtfahrzeug gefährdet wurden, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden, Telefon 041 248 81 17. Beim Fluchtauto handelt es sich um einen grauen Renault Clio mit Kontrollschildern des Kantons Zürich.

Am Einsatz beteiligt waren die Kantonspolizei Schwyz und die Luzerner Polizei sowie ein Ambulanzteam, welches den Lenker nach der Festnahme betreute.

pd/mua