LUZERN: «Zentralschweiz ist im Jassen eine Hochburg»

Die Zentralschweizer Jassmeisterschaft trumpft mit einem Teilnehmerrekord auf. Der diesjährige Jasskönig Bruno Wechsler erhält den Titel schon zum zweiten Mal.

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Die Sieger: (von links) Hans Wyrsch (3. Platz), Bruno Wechsler (1.) und Bernhard Berchtold (2.). (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Die Sieger: (von links) Hans Wyrsch (3. Platz), Bruno Wechsler (1.) und Bernhard Berchtold (2.). (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Im Bild links Josef Britschgi (lachend) und Kurt Imbach (Hemd, Brille). (Bild: Corinne Glanzmann)
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Im Bild von links Hans Wyrsch, Bruno Wechsler und Bernhard Berchtold. (Bild: Corinne Glanzmann)
Im Bild links mit Brille Remo Köpfli, Anita Schöpfer und von hinten Veronika Zurbriggen. (Bild: Corinne Glanzmann)
Bild: Corinne Glanzmann
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Im Bild Hans Diethelm neben Romy Schmidiger. (Bild: Corinne Glanzmann)
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Im Bild links Josef Hess und an der Wand Hanspeter Heuberger. (Bild: Corinne Glanzmann)
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Im Bild mit gestreiftem Pullover Alois Müller. (Bild: Corinne Glanzmann)
Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ
Vorausscheidung zur Zentralschweizer Jassmeisterschaft im Altdorfer Schützenhaus. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Vorausscheidung zur Zentralschweizer Jassmeisterschaft im Altdorfer Schützenhaus. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Vorausscheidung zur Zentralschweizer Jassmeisterschaft im Altdorfer Schützenhaus. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Vorausscheidung zur Zentralschweizer Jassmeisterschaft im Altdorfer Schützenhaus. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Das gut besetzte Café Traktor im Böschhof in Hünenberg. (Bild: Claudia Surek)
Hünenberg: Michael Werder (links) und Peter Schmid. (Bild: Claudia Surek)
Hünenberg: Georges Helfenstein (links) und Alois Bucher. (Bild: Claudia Surekt)
Hünenberg: V. l.: Peter Schmid, Beatrice Covaci und Alois Müller. (Bild: Claudia Surek)
Jasserinnen und Jasser in der Willisauer Schlossschür bei der zehnten Vorausscheidung zur Zentralschweizer Jassmeisterschaft am 15. November 2014 (Bild: Claudia Surek)
Erjassten den ersten bis dritten Platz: Edi Eichenberger, Rösi Portmann und Hedy Marti. (Bild: Claudia Surek)
Willi Schöpfer mit Glücksfee Nathalie Howald. (Bild: Claudia Surek)
Markus Rinderknecht ist ein leidenschaftlicher Jasser. (Bild: Claudia Surek)
Schüpfheim: Ernst Marti (r.) sprang am Tisch mit (v. l.) Kilian Roos, Yannik Gisel und Dominik Unterfinger ein. (Bild: Claudia Surek)
Die Sieger von Schüpfheim (1.–3. Platz): Stefan Schindelholz (links), Margrit Hurni und Berta Schmid. (Bild: Claudia Surek)
Tablet für Rita Fassbind von Hansjörg Kägi (Bild rechts). (Bild: Claudia Surek)
130 Frauen und Männer jassten im Galeriesaal des Hotel-Restaurants Hirschen in Sursee. (Bild: Claudia Surek)
Edith Bachmann (links), Uschi Muri, Yvonne Joller und Yvonne Martin. (Bild: Claudia Surek)
1.–3. Rang: Alois Müller (Mitte), Willy Albisser und Bruno Scheidegger (links). (Bild: Claudia Surek)
Mario Korell und Caroline Faes. (Bild: Claudia Surek)
Impressionen von der Jassmeisterschaft der Neuen Luzerner Zeitung im Restaurant Wichlern in Kriens. Im Bild von links: Jack Portmann und Lis Herzog. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Rösli Thalmann und Jack Portmann (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Rösli Thalmann, Lis Herzog und Kurt Fischer (von links). (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Radi Röösli (69) aus Hildisrieden: «Mit diesen Karten ist ein Stich so viel wert wie ein Match.» (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
(Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Margrith Berchtold (57) aus Sarnen: «Jeder macht Fehler. Na und, es ist doch nur ein Spiel.» (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Im Bild links Josef Britschgi (lachend) und Kurt Imbach (Hemd, Brille). (Bild: Corinne Glanzmann)

Um Viertel vor neun ging am Montag ein Raunen durch den «Stadtkeller» Luzern. Organisator Hansjörg Kägi gab den Namen des Siegers der 8. Zentralschweizer Jassmeisterschaft und dessen Punktezahl bekannt. Bruno Wechsler aus Sursee erzielte ausgezeichnete 4378 Punkte und ragte damit deutlich aus dem Feld der 164 Finalisten heraus, die sich gestern während mehr als drei Stunden an 41 Tischen im Schieber ohne «Wys» massen. «Ich hatte drei sehr gute Partner, und die Karten haben auch gestimmt», resümierte der 59-jährige Surseer, der diesen Titel bereits im Jahr 2010 errungen hatte.

Als Preis erhielt er eine fünftägige Spezialreise nach Venedig und weitere Städte in Norditalien für zwei Personen im Wert von 2800 Franken. «Den schenke ich meiner Frau und meiner Tochter. Ich gehe lieber an den Spengler-Cup nach Davos», sagt Wechsler mit einem Schmunzeln.

Preise im Wert von 17 000 Franken

Platz 2 errang Bernhard Berchtold aus Sarnen mit 4335 Punkten. Ihm gehört nun ein fünftägiger Luxus-Wellnessaufenthalt im Solbad-Hotel Sigriswil im Wert von 1500 Franken. «Meine Frau jasst häufiger als ich, sie hat mich auch hierher mitgeschleppt. Deshalb gehe ich mit ihr nach Sigriswil», kommentierte Berchtold seinen Erfolg. Im dritten Rang klassierte sich Hans Wyrsch aus Hergiswil (4223 Punkte), der einen Laptop gewann.

Total wurden gestern Preise im Wert von 17 000 Franken verteilt. Für die Organisation verantwortlich war die «Neue Luzerner Zeitung» mit ihren Regionalausgaben. Die technische Abwicklung leitete erneut Jassexperte Ernst Marti. Er stellte fest: «Die Zentralschweiz ist und bleibt im Jassen eine Hochburg. In den Vorausscheidungen werden wir teilweise überschwemmt von Teilnehmern.»

1844 Jasser nahmen teil

Insgesamt nahmen 1844 Jasser an den 15 Vorausscheidungen in allen Zentralschweizer Kantonen teil. Das ist im Vergleich zum Vorjahr (1825) eine leichte Steigerung und gleichzeitig Rekord. Wegen der Einstellung der «Neuen Schwyzer Zeitung» per Ende 2013 wurde auf eine eigene Vorausscheidung in Schwyz verzichtet und das Jassturnier vom «Boten der Urschweiz» zusätzlich als Vorausscheidung gewertet. Dieses war denn mit 188 Teilnehmern auch am besten besucht, gefolgt von Sempach (165) und Kriens (160). Zirka 9 Prozent der Teilnehmer qualifizierten sich für den Final am Montag.

Stephan Santschi