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1.-August-Feuerwerke: Veranstalter sind zuversichtlich

Wer sich am 1. August auf pyrotechnische Spektakel gefreut hat, muss nun bangen – denn die Behörden erwägen ein Feuerwerksverbot. Der Entscheid fällt nächsten Montag. Die Veranstalter zeigen sich indes optimistisch.
Simon Mathis
Grosses Feuerwerk zum Seenachtsfest in Flüelen. (Bild: Manuela Jans, 31. Juli 2014)

Grosses Feuerwerk zum Seenachtsfest in Flüelen. (Bild: Manuela Jans, 31. Juli 2014)

Seit Mittwoch herrscht in den Zentralschweizer Kantonen Zug, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe (wir berichteten). Am nächsten Montag beraten die Behörden über ein Verbot von Feuerwerken. Damit stehen diverse grosse 1.-August-Feuerwerke auf der Kippe. Dennoch: Die Veranstalter zeigen sich zuversichtlich.

Aus Flüelen, wo die Raketen am 31. Juli um 22.30 Uhr steigen sollen, kommen positive Signale. «Es wäre nicht das erste Jahr, an dem wir trotz Feuerverbot ein Feuerwerk steigen lassen», sagt Jaime Arnold, Präsident der Feuerwerk-Organisation Tortuga Flüelen. «Dabei befinden wir uns natürlich in ständiger Absprache mit den Behörden.» Bisher habe es noch immer für eine Bewilligung gereicht, auch in prekären Hitzesommern.

Feuerwerke über dem See gefahrlos

In Flüelen sei die Situation ohnehin besonders. «Wir zünden die Feuerwerkskörper weit weg vom Ufer, inmitten des Vierwaldstättersees», erklärt Arnold. Da sei die Gefahr eines Brandes vernachlässigbar. Und wenn es dieses Jahr wider Erwarten keine Bewilligung gibt, was geschieht dann mit dem bereits eingekauften pyrotechnischen Material? «Wir pflegen eine langjährige Partnerschaft mit unseren Feuerwerkern», so Arnold. «Da würden wir uns schon finden.»

Das Feuerwerk in Risch soll ebenfalls am 31. Juli um 22.30 Uhr beginnen. «Wir gehen davon aus, dass unser Feuerwerk wie geplant stattfindet», heisst es von Seiten des Veranstalters Risch Tourismus. «Es befindet sich nicht in der Nähe eines Waldes.» Ein Mitarbeiter der Firma Bugano entzünde das Feuerwerk. Er habe die nötigen Instruktionen erhalten und kümmere sich auch um die Sicherheit.

Die Organisatoren des Seenachtsfests in Lungern erwarten, dass sie das Feuerwerk am 31. Juli um 22 Uhr zünden können. Allerdings vermeldet die Gemeindeverwaltung: «Sollte am 30. Juli entschieden werden, dass ein Feuerwerksverbot erlassen wird, und dies auch für Feuerwerk auf dem See gilt, werden wir uns selbstverständlich an das Verbot halten.»

In Vitznau steigt das Feuerwerk am 1. August um 22.30 Uhr. Die Zeichen stehen gut. «Gestern haben wir die Bewilligung für das Feuerwerk erhalten», sagt Stefan Sommer, Geschäftsleiter der zuständigen Firma Hamberger Swiss Pyrotechnics. «Wir gehen nicht davon aus, dass sie zurück gezogen wird.»

Auch in Brunnen sieht man das alljährliche Feuerwerk nicht gefährdet. Die Organisatoren vor Ort sind optimistisch. Die Chancen, dass das Feuerwerk am 1. August stattfinde, seien hoch. Eine Bewilligung liege vor, das Fest finde so oder so statt. In Brunnen schiessen die Feuerwerkskörper voraussichtlich um 21.45 Uhr in die Höhe.

Feuerwerksverbot – ja oder nein? Wie es mit den bunten Explosionen über Zentralschweizer Boden und Seen aussieht, wissen wir erst ab nächsten Montag genau. In der Zwischenzeit schliessen wir uns der Zuversicht der Organisatoren an.

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