10 MILLIONEN: Die Zentralbahn saniert 51 Bahnübergänge

Die Zentralbahn wird in den nächsten vier Jahren zwischen Stans und Grafenort im Kanton Nidwalden 51 Bahnübergänge sanieren. Kostenpunkt: 9,8 Millionen Franken.

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Ein unüberwachter Bahnübergang in Oberdorf. (Archivbild Luca Wolf/Neue NZ)

Ein unüberwachter Bahnübergang in Oberdorf. (Archivbild Luca Wolf/Neue NZ)

Die betroffenen Grundeigentümer der Gemeinden Stans, Dallenwil und Wolfenschiessen wurden an Informationsveranstaltungen von der Zentralbahn und von Vertretern des Kantons Nidwalden über das Vorhaben informiert, wie die Zentralbahn am Mittwoch mitteilte.

Mindestens 15 Übergänge sollen neu mit Schrankenanlagen gesichert werden. Die gefährlichsten Übergänge werden bis Ende 2010 saniert, alle übrigen in den Jahren 2011 bis 2014. An den Kosten beteiligt sich der Kanton Nidwalden mit 50 Prozent, die Gemeinden mit 15 Prozent. Die restlichen 35 Prozent werden von der Zentralbahn getragen.

Schweizweite Sanierung bis 2014
Bahnübergänge, bei denen man den Zug meist weniger als sieben bis zwölf Sekunden vor der Durchfahrt sieht, werden als gefährlich eingestuft. Sie müssen bis Ende 2014 schweizweit überprüft und nach den neuen Vorgaben der Eisenbahnverordnung saniert werden.

Wenn es nach der Regierung gegangen wäre, hätten die Landwirte und andere Besitzer gefährlicher Bahnübergänge an die Sanierung bezahlen müssen. Im Landrat hatte man sich jedoch Mitte März dagegen entschieden.

ap/red