1:0-Sieg – der FCL kämpft den Leader nieder

Es geht weiter mit FCL-Siegen: Das 1:0 gegen Leader St. Gallen ist der 4. Vollerfolg in Serie, seit Luzern von Fabio Celestini trainiert wird. 

Turi Bucher
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Jahresübergreifend ist es für das Celestini-Team sogar schon der 5. Sieg in Folge. Luzern ist jetzt unbestritten das Team der Stunde in der Super League. Die drei Punkte gegen St. Gallen verdiente sich der FCL mit einem begeisternden Kraftakt.

Die Szene des Spiels

Penalty oder nicht Penalty? Wieder einmal schafften die TV-Bilder Klarheit: St. Gallens Miro Muheim erwischte in der 30. Minute FCL-Stürmer Francesco Margiotta «en passant», aber vor den Augen von Schiedsrichter Sandro Schärer am Bein. Margiottas Penaltytor bedeutete gleich das Schlussresultat.

Das hat zu reden gegeben

In der 1. Halbzeit hatte FCL-Torhüter Marius Müller erstaunlicherweise gar nicht so viel zu tun. Nach dem Seitenwechsel hielt er mit vier grossen Paraden den Sieg für den FCL fest. Es gibt nichts zu diskutieren: Note 6 für Müller!

Auch Tabellenführer St. Gallen konnte den FCL nicht aufhalten.

Auch Tabellenführer St. Gallen konnte den FCL nicht aufhalten.

Bild: Martin Meienberger

Das Ergebnis

Die Gäste aus der Ostschweiz hätten sich ein 1:1 zweifellos verdient. Das interessierte nach 13:1 Eckbällen die FCL-Anhänger überhaupt nicht: Unverdient ist das 1:0 für Luzern nicht.

Die 1. Halbzeit

Beeindruckend, wie der FC Luzern kämpfte, rannte, «chrampfte». Und sich so die 1:0-Führung erarbeitete. Es war lange Zeit ein Abnützungskampf im Mittelfeld. Der nach einer halben Stunde im St.-Gallen-Strafraum gefoulte Francesco Margiotta versenkte den Penalty souverän. St. Gallen führte zur Pause zwar das Cornerverhältnis 6:1 an, vermochte im Angriff aber nicht so zu brillieren wie gegen Basel und Servette.

Die 2. Halbzeit

St. Gallen setzte nun zum Dauer-Powerplay an. Die Ostschweizer liessen nichts unversucht, aber der FC Luzern hielt dicht. Es brauchte allerdings auch drei herrliche Paraden von Torhüter Marius Müller in der 62., 65. und 70. Minute, um die knappe Führung zu verteidigen. Luzern hätte allerdings auch noch das 2:0 erzielen können: Ibrahim Ndiaye traf in der 86. Minute die Latte.