11'300 verkaufte Tickets und trockenes Wetter: Luzerner Lichtspektakel zieht viele Besucher an

Das Lilu Lichtfestival Luzern findet viel Anklang. Bereits nach den ersten vier Tagen kann eine positive Zwischenbilanz gezogen werden.

Raissa Bulinsky
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Letzte Woche ist das Lichtfestival Luzern (Lilu) in die zweite Runde gestartet. Bereits 2019 zogen die kreativen Lichtinstallationen über 40'000 Besucher an. Ziel der Veranstalter ist es, der Bevölkerung und den Gästen eine herausragende Attraktion zu bieten.

Was für Geschehnisse und Geheimnisse verstecken sich noch hinter den dicken Wänden des Wasserturms? Projekt Oktogon von François Chalet.
26 Bilder
Die Hofkirche, einmal anders beleuchtet.
Logo des Lilu Lichtfestivals am Quai.
Die Installation «En-Trance» des Künstlerkollektivs Projektil vor der Hofkirche.
«Tanze durch die Wellen des Lichtermeeres, verliere dich in endlosen Mustern und Farben. Lass dich zum Eingang einer neuen Dimension führen.»
Ein Kind steht vor einer der Lichtinstallationen
«En-Trance» vor der Luzerner Hofkirche
Der Künstler François Chalet bespielt die Geschichte des über 700 Jahre alten Wasserturms.
Zart herabhängend enthüllen «Les Amours en Cage» der Künstlerin Martine Christophe die erhabene Grösse der Pflanzenwelt, gesehen auf dem Quai.
Keys of Light ist ein interaktives Kunstwerk des niederländischen Künstlers Mr. Beam. Die Installation wird durch die Zuschauer mitgestaltet, welche durch eine Reihe von Live-Solo-Performances Klänge hervorrufen.
Cygnus ist eine poetische Lichtinstallation auf dem Wasser.
15 Schwäne, scheinbar im Schlaf auf dem Wasser treibend, erwachen und werden von einem inneren Licht erhellt. Gemeinsam tanze sie einen geheimnisvollen Nachtreigen.
Es gibt viel zu erzählen:
Ein Verliess, ein Archiv, ein Schatz, ein Schuss und ein toter Storch.
Das Künsterkollektiv Projektil präsentiert mit ihrer neusten Show in der Hofkirche die Fortsetzung ihres letztjährigen Grosserfolgs Genesis.
Mit Genesis 2 werden die Tage 4 bis 7 der Schöpfungsgeschichte in den heiligen Hallen inszeniert.
Decke, Wände und weitere Strukturen der Hofkirche werden durch Lichtprojektionen zum Leben erweckt.
Die Projektion entführen die Besucher unter einen freien Himmel, der die Schöpfungsgeschichte visuell neu interpretiert.
Der Zugang zu Genesis 2 kostet 18 Franken Eintritt.
Einige Show sind bereits ausverkauft.
In Flammen getaucht: der Wasserturm.
Und noch einmal mit einmal mit einem anderen Sujet.
«Oktogon» von François Chalet zeigt die Geschichte des Wasserturm .
«Cygnus» by Pet & Flo and Denis Bivour.
Die Projektion dauert rund 20 Minuten und ist jeden Tag bis am 19. Januar von 18 bis 22 Uhr zu sehen.
Die Umgebung der Hofkirche Luzern wird mit Lichtprojektionen verzaubert.

Was für Geschehnisse und Geheimnisse verstecken sich noch hinter den dicken Wänden des Wasserturms? Projekt Oktogon von François Chalet.

Bild: Pius Amrein (Luzern, 8. Januar 2020)

Doch kann sich das Lilu als Topevent etablieren und die Erwartungen der Initiatoren einhalten? Genaue Besucherzahlen liegen noch nicht vor, jedoch sind die Veranstalter bereits nach der ersten Hälfte des Festivals «zufrieden», wie Sprecherin Martina Achermann auf Anfrage sagt. «Wir sind zuversichtlich, dass das diesjährige Lichtspektakel in Luzern noch mehr Besucher anzieht als im Vorjahr.» Auch das trockene Wetter hätte zum erfolgreichen Festivalverlauf der letzten Tage beigetragen.

Publikumsmagnet ist Lichtshow in der Hofkirche

Vor allem die Zuschauerzahl der Lichtshow «Genesis 2», die in der Hofkirche stattfindet, hat die Erwartungen der Veranstalter sichtlich übertroffen. So sind schon 11'300 Tickets verkauft worden. Überdies seien bisher alle Shows mit Orgelbegleitung von Wolfgang Sieber bis auf den letzten Platz ausverkauft gewesen.

Das Lilu dauert noch bis am 19. Januar an. Die Lichtinstallationen können täglich kostenlos von 18 bis 22 Uhr besichtigt werden. In einem zweistündigen Rundgang lassen sie sich zu Fuss erkunden.

Hinweis: Mehr Infos auf: www.lichtfestivalluzern.ch

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