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13 Luzerner Gemeinden kennen das CEO-Modell

Den Begriff Geschäftsführer (CEO) kannte man lange nur aus der Wirtschaft. Seit 2005 bietet das Luzerner Gemeindegesetz auch den Kommunen die Möglichkeit, einen CEO einzusetzen. Dieser ist Chef der Gemeindeverwaltung und damit zuständig für das operative Tagesgeschäft. Mit dem Geschäftsführermodell ändert sich auch die Rolle der politischen Behörden. Gerade in kleineren Gemeinden waren die Gemeinderäte bisher stark in die Verwaltung ih­res Ressorts eingebunden. Mit der Einsetzung eines CEO fällt diese Aufgabe weg – die Gemeinderäte sind nur noch für die grossen politischen und strategischen Weichenstellungen zuständig. Entsprechend werden die Pensen der Gemeinderäte meist deutlich reduziert. In Ebikon wurden im Zuge der Einführung des CEO-Modells 2016 die Gemeinderats­pensen von bisher 50 bis 65 Prozent auf 30 bis 35 Prozent gekürzt. In Root, wo der Gemeindeammann bis 2015 zu 95 Prozent angestellt war, wurden sogar sämtliche Pensen auf 25 Prozent reduziert.

Neben Ebikon und Root kennen folgende Luzerner Gemeinden das CEO-Modell: Adligenswil, Ballwil, Buttisholz, Eich, Meierskappel, Nottwil, Römerswil, Rothenburg, Ruswil, Schüpfheim und Rickenbach. (red)

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