134 Frauen und Männer wollen nach Bern

Im Kanton Luzern wollen 129 Frauen und Männer am 23. Oktober einen der zehn Nationalratssitze erobern. Das sind vier weniger als 2007. Für den Ständerat bewerben sich vier Männer und eine Frau.

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Der Nationalratssaal im Bundeshaus. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Nationalratssaal im Bundeshaus. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Eingabefrist für Wahlvorschläge für die National- und Ständeratswahlen ist am Montagmittag abgelaufen. Für die Neuwahlen in den Nationalrat vom 23. Oktober bewerben sich im Kanton Luzern insgesamt 129 Kandidatinnen und Kandidaten auf 18 Listen. Bei den Kandidierenden handelt es sich um 90 (2007: 91) Männer und 39 (42) Frauen. 49 (47) der Kandidierenden sind jünger als 30 Jahre. Stark abgenommen hat die Zahl der Kandidierenden, die älter als 60 Jahre alt sind, nämlich von 20 auf 3.

Neben den grossen Luzerner Parteien CVP, SVP, FDP, SP und Grüne sowie deren Jungparteien treten erstmals die jungen Parteien BDP und GLP sowie die SP-Second@s Plus, die EVP und die Schweizer Demokraten an. Weitere Listen stellen die Tierpartei, die Landoffensive und parteifrei.ch Die Listen sind noch nicht bereinigt, die Zahlen also noch provisorisch, wie das Amt für Gemeinden mitteilte. Die Namen der Kandidierenden auf den Nationalratslisten werden am Montag, 5. September 2011, publiziert.

Wie erwartet bewerben sich fünf Kandidatinnen und Kandidaten bewerben um einen der beiden Ständeratssitze. Neben dem bisherigen Ständerat, Konrad Graber (CVP), treten zu den Wahlen auch Georges Theiler (FDP), Fredy Zwimpfer (SVP), Giorgio Pardini (SP) und Katharina Meile (Grüne) an. Ständerätin Helen Leumann (FDP) tritt nicht mehr an. Für die Ständeratswahlen sind 8 Listen eingereicht worden.

sda/zim