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«13er-Liste wird umgesetzt»

Weit über die Kantonsgrenze hinaus sorgte der Luzerner Regierungsrat Guido Graf mit der sogenannten 13er-Liste für Aufsehen. Mit der Liste will Graf die Spitäler verpflichten, 13 bestimmte Eingriffe ambulant statt stationär vorzunehmen, solange sie medizinisch vertretbar sind. Wie Graf im Interview erklärt, stammt die Idee vom internationalen Beratungsunternehmen PriceWaterhouseCoopers. Dieses ging von Ersparnissen von schweizweit 1 Milliarde Franken aus; die Gesundheitsdirektorenkonferenz – und auch Graf – sprechen von 500 Millionen Franken. Auf Luzern heruntergerechnet, dürften es rund 3 Millionen sein. «Die 13er-Liste wird umgesetzt. Der Rest der Schweiz wird nachziehen», sagt Graf im Hinblick auf den Widerstand von Ärzten und Spitälern. (flu/avd)

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