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160'000 Franken: Albert-Koechlin-Stiftung vergibt vier Anerkennungspreise nach Luzern, Stans und Altdorf

Der Anerkennungspreis der Albert-Koechlin-Stiftung wird dieses Jahr bereits zum zwanzigsten Mal vergeben. Insgesamt 160'000 Franken gehen an den Verein Freunde der Kleinseilbahnen, den Verein Sprungbrett, den Verein Alano Zentralschweiz sowie den «Chor der Nationen».
Die Seilbahn Geissmattli–Büelen. (Bild: PD)

Die Seilbahn Geissmattli–Büelen. (Bild: PD)

Einen mit 60'000 Franken ausgestatteten Anerkennungspreis erhält der Verein Freunde der Kleinseilbahnen in Stans. «Kleinseilbahnen sind Lebensadern. Sie ermöglichen Bergbauernfamilien, dass sie auf ihren ‹Heimet› leben und wirtschaften können. Auch im Winter und wenn es keine Strasse gibt», begründet die Albert-Koechlin-Stiftung in einer Medienmitteilung vom Montag die Preisvergabe. Zudem seien Kleinseilbahnen eine «willkommene Aufstiegshilfe für alle, die gerne in die Berge gehen». Die Freunde der Kleinseilbahnen hätten sich zum Ziel gesetzt, dieses Kulturgut der Alpen zu erhalten. Im Juni 2017 haben sie sich zum Verein konstituiert und damit «eine grosse Welle der Sympathie ausgelöst», heisst es in der Mitteilung weiter.

«Wir sind überwältigt, freuen uns extrem, dass unser Engagement weit über die Kantonsgrenzen hinaus Beachtung findet», sagt Vereinspräsident Paul Odermatt dazu. «Unsere rund zwei Dutzend Nidwaldner Kleinseilbahnen ermöglichen die dezentrale Besiedlung, tragen dem Aspekt Bildung Rechnung, in dem sie Schulkinder transportieren, unterstützen die nachhaltige Landwirtschaft und sind ein Kulturgut. Sie erfüllen also sämtliche vier Kriterien der Albert-Koechlin-Stiftung», so Odermatt weiter.

Das Preisgeld verleihe dem Verein einen Motivationsschub in der Verwirklichung seiner Projekte, sei es etwa bei der Ausrüstung der Bahnen mit Videokameras, dem Auftritt an der Nidwaldner Gewerbeausstellung Iheimisch im nächsten Jahr oder dem «Bähnli-Pass», so Paul Odermatt. Wer mindestens 18 Mal die im Pass aufgeführten Bahnen benutzt, dem winkt an der nächsten Generalversammlung eine Vereinsjacke. Der Verein mit Sitz in Stans mit dem Ziel, die Nidwaldner Kleinseilbahnen zu erhalten, habe einen regelrechten Zulauf erhalten und zähle bereits 1476 Mitglieder.

Unterstützung beim Wiedereinstieg ins Erwerbsleben

Eingang zum Verein Sprungbrett in Altdorf. (Bild: PD)

Eingang zum Verein Sprungbrett in Altdorf. (Bild: PD)

Der Verein Sprungbrett in Altdorf erhält einen Anerkennungspreis von 40'000 Franken. Der Verein wurde im Jahr 2007 mit dem Ziel gegründet, geeignete Strukturen für arbeitslose Menschen im Kanton Uri zu schaffen. Für die Umsetzung führt der Verein einen Betrieb, um den Teilnehmern einen strukturierten Tagesablauf zu ermöglichen, sie zu unterstützen, zu fördern und zu bilden. Damit wird ihnen der Wiedereinstieg ins Erwerbsleben erleichtert. Die Mitarbeiter könnten ihr Potenzial so nutzen und ihre Fähigkeiten wieder in den Arbeitsprozess einbringen.

Hilfeleistung bei Suchtproblemen

Das Lokal des Vereins Alano Zentralschweiz. (Bild: PD)

Das Lokal des Vereins Alano Zentralschweiz. (Bild: PD)

Einen mit 30'000 Franken dotierter Anerkennungspreis wird überdies dem Verein Alano Zentralschweiz zuerkannt. Seit 2010 betreibt der Verein in Luzern mit freiwilligen Mitarbeitern ein alkohol- und drogenfreies Lokal. Das Wort Alano kommt aus den USA und leitet sich von «Alcoholic-Anonymous» ab. Der Verein versteht sich als Dienstleister und bietet Unterstützung für Selbsthilfegruppen an. Das Programm soll zur Abstinenz vom Alkohol und zu einem neuen Lebensstil verhelfen. Grundlage bilden wöchentliche Treffen. Der geschützte, suchtmittelfreie Rahmen helfe den Betroffenen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Mit Gesang gegen Rassismus und Ausgrenzung

Der Chor der Nationen Luzern. (Bild: PD)

Der Chor der Nationen Luzern. (Bild: PD)

Auch der Verein «Chor der Nationen Luzern» erhält einen Anerkennungspreis, ebenfalls in der Höhe von 30’000 Franken. Der Chor sei ein interkulturelles Integrationsprojekt, das Begegnung und Austausch über das Medium Musik unabhängig von Sprache, Kultur und Religion ermöglicht. Mindestens die Hälfte der Chormitglieder seien Zugewanderte aus rund 30 Nationen. Gesungen wird Liedgut aus den Herkunftsländern der Chormitglieder. Mit seinen Konzerten bereichere der Chor das kulturelle Angebot der Zentralschweiz und setze ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung.

pd/zim/map

Hinweis
Der Anerkennungspreis 2018 wird am Donnerstag, 10. Januar 2019, im Rahmen einer Feier in Luzern übergeben.

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