1700 Personen wollten Testesser werden

Am Mittwoch dürfen 50 ausgewählte Vorkoster die «Gütsch»-Küche testen. Um den begehrten Platz zu erhalten, brauchte es viel Kreativität.

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Das Restaurant Château Gütsch öffnet Anfang September. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Restaurant Château Gütsch öffnet Anfang September. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Am Freitag ist es soweit: das Restaurant Château Gütsch öffnet wieder seine Pforten. Anders als beim Hotel Montana – Betreiberin des Gütsch-Restaurants – handle es sich aber nicht um ein Gourmetrestaurant, sondern um ein Restaurant mit klassischer Küche.

«Wir waren überwältigt»

Nach einem Aufruf der Neuen Luzerner Zeitung meldeten sich rund 1700 Kandidaten, um als Vorkoster des Restaurants Château Gütsch ausgewählt zu werden. «Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen war teilweise sogar das System überlastet», sagt Simone Staubli, Marketingleiterin des Hotels Montana. «Wir waren überwältigt.» Die überwiegende Anzahl der Teilnehmer stamme aus Luzern und Umgebung. Die 25 Gewinner, welche morgen Abend gratis mit ihren Begleitpersonen die Küche testen, wurden aber nicht etwa ausgelost, sondern eigenhändig von Staubli und einer Jury geprüft – und zwar auf ihre Originalität, Einzigartigkeit und «speziell vorhandenen Kompetenzen». Während einige durch blosse Personalangaben ihr Glück versuchten, scheuten andere keinen Zeitaufwand: «Eine Kandidatin erstellte sogar eine Homepage. Mit bearbeiteten Bildern und originellen Texten präsentierte sie sich und begründete, warum sie die Richtige sei. Ein anderer gestaltete eine witzige Powerpoint-Präsentation.»

Für die Gewinner hat sich die Mühe gelohnt: Am Mittwoch werden die Gäste an der neuen Bar des «Château Gütsch» zum Apéro empfangen und später an ihre Tische begleitet, wo sie einen klassischen Restaurant-Abend geniessen werden. Das anschliessende Feedback der Vorkoster wird für jedermann sichtbar auf der Montana-Homepage veröffentlicht. «Zensiert werden die Kommentare und Bewertungen sicher nicht», bekräftigt Staubli.

Anja Nunyola Glover

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