18 Monate für Ausbrecher von Willisau

Zwei von drei Ausbrechern haben einen Gefängniswärter misshandelt. Einer von ihnen wurde jetzt verurteilt, der andere ist immer noch auf der Flucht.

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Das Gefängnis Willisau. (Archivbild / Neu LZ)

Das Gefängnis Willisau. (Archivbild / Neu LZ)

Der immer noch flüchtige Veton Kastrati. (Bild: pd)

Der immer noch flüchtige Veton Kastrati. (Bild: pd)

Brutal und rücksichtslos: So handelten zwei von drei Straftätern, die an Ostern 2010 aus dem Gefängnis Willisau flüchteten. Währen der Mitläufer kurz danach wieder gefasst wurde, setzte sich das Duo, welches einen Gefängniswärter niederschlug, ins Ausland ab. Ein Kosovare (37) wurde letztes Jahr in Albanien gefasst, er stand gestern vor dem Luzerner Kriminalgericht und wurde zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Sein als äusserst brutal geltender Ausbruch-Komplize (22) ist nach wie vor auf der Flucht.

Der Willisauer Ausbruch ist auch darum ein spektakulärer Fall, weil die anschliessende Untersuchung massive Unzulänglichkeiten im Strafvollzug ans Tageslicht brachte. Das Gefängnis Willisau ist seither wegen Sicherheitsmängel geschlossen.

Roger Rüegger

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