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20-Jähriger schlug Mann in Luzern mit Hammer nieder – Täter ist geständig

Am Montagabend ist es in einer Pension am Zihlmattweg in Luzern zu einem gewalttätigen Vorfall gekommen. Dabei erlitt ein 64-jähriger Mann schwere Kopfverletzungen. Der mutmassliche Täter ist geständig, das Opfer mit einem Hammer niedergeschlagen zu haben. Das Motiv ist weiterhin unklar.
Hugo Bischof

Am Montag, kurz nach 19.30 Uhr, wurde der Polizei gemeldet, dass es am Zihlmattweg zu einem Vorfall gekommen sei. Dabei sei eine Person schwer verletzt worden. Beim Eintreffen der Rettungskräfte wurde in einem Zimmer ein 64-jähriger Schweizer mit schweren Kopfverletzungen aufgefunden (wir berichteten). Er wurde vom Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Sein Zustand ist stabil, schreibt die Luzerner Polizei in einer Mitteilung.

Täter und Opfer sind Bewohner der Pension Zihlmatt. Diese bietet gemäss ihrer Website Menschen in Notsituationen ein Dach über dem Kopf an. Der ältere Mann und der Täter wohnen dort in je einem Zimmer. Die Tat geschah im Zimmer des Opfers. Dort schlug der 20-jährige Schweizer den 64-Jährigen mit einem Hammer nieder.

Polizei verhaftet Täter in seinem Bett

Das Motiv ist gemäss Polizei weiterhin unklar. Gemäss bisherigen Erkenntnissen und Aussagen von Auskunftspersonen soll der Tat kein Streit vorausgegangen sein. Nach der Tat verliess der 20-Jährige den Ort des Geschehens. Er konnte von der Polizei am Dienstagmorgen, kurz nach vier Uhr, in seinem Zimmer auf dem Bett liegend festgenommen werden, nachdem er an seinen Wohnort zurückgekehrt war.

Er ist geständig, seinen Mitbewohner mit einem Hammer niedergeschlagen zu haben. Die mutmassliche Tatwaffe konnte von der Polizei bisher nicht sichergestellt werden. Die entsprechenden Ermittlungen der Polizei sind weiterhin am Laufen.

Pension für Menschen in Not

Die Pension Zihlmatt bietet in 47 Zimmern für Menschen in Not ein Zuhause. Gemäss Trägervereinspräsident Ruedi Meier werden bei potenziellen Mietern «sehr sorgfältige Aufnahme-Gespräche geführt». Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen seien nicht notwendig: «Der aktuelle Fall hat gezeigt, dass die Organisation für Notfälle funktioniert. Die Bewohner selber haben die Pikett-Nummer der Betriebsleitung, die Polizei und die Ambulanz alarmiert.»

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