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2017 verunfallten mehr Schweizer Berufstätige

Die Zahl der Unfälle von Arbeitnehmern und Arbeitslosen ist 2017 um 2,3 Prozent gestiegen. Erneut verunfallten die Berufstätigen mehr in der Freizeit als bei der Arbeit, wie die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV) am Dienstag mitteilte.

Die Zahl der Unfälle der obligatorisch versicherten Personen stieg im letzten Jahr von 814'178 auf 832'789. Die Zahl der Berufsunfälle stieg um 1,1 Prozent auf 268'837. In der Freizeit gab es 546'289 Unfälle, 3,0 Prozent mehr als 2016. Die Unfälle von Stellensuchenden blieb mit 17'663 praktisch konstant (+0,1 Prozent).

Die steigende Zahl an Berufsunfällen sei darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Arbeitnehmenden weiter gestiegen sei, teilte die SSUV mit. Bei den Freizeitunfällen habe das schöne Wetter zu mehr Unfällen geführt.

Die Unfallversicherer vergüteten für die Unfälle Leistungen in der Höhe von 4,86 Milliarden Franken. Mehr als 50'000 Mal mussten die Versicherungen wegen Unfällen im Strassenverkehr zahlen. Besonders die Knochenbrücke gingen hier ins Geld, schreibt die SSUV.

Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre kosteten die Verkehrsunfälle der obligatorisch gegen Unfälle versicherten Arbeitnehmer rund 710 Millionen Franken. 40 Prozent davon entfielen auf Knochenbrüche. Ein Verkehrsunfall mit Kostenbruch kostete im Schnitt 22'600 Franken. Dies hat auch damit zu tun, dass viele Personen nach einem Knochenbruch längere Zeit nicht arbeiten können.

Die SSUV wird von der Suva geführt. Der Statistik sind alle 29 Versicherer angeschlossen, die Angestellte obligatorisch gegen Berufs- und Freizeitunfälle sowie gegen Berufskrankheiten versichern. In der Statistik sind auch die Arbeitslosen enthalten, die bei der Suva versichert sind. Die erfassten berufstätigen erwachsenen Personen machen rund die Hälfte der Wohnbevölkerung aus. (sda)

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