2019 war ein gutes Jahr für die Emmer Heime – laufendes Jahr wird schwierig

Die Betagtenzentren Emmen AG konnten ihren Gewinn im letzten Jahr steigern. Doch die Coronakrise wird sich auch für sie negativ auswirken.

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Das Zentrum Emmenfeld der Betagtenzentren Emmen AG.

Das Zentrum Emmenfeld der Betagtenzentren Emmen AG.

Bild: Eveline Beerkircher (20. August 2015)

(std) Die Betagtenzentren Emmen AG (BZE) schrieb 2019 einen Gewinn von 2,24 Millionen Franken, wie sie mitteilt. Im Vorjahr waren es 2,03 Millionen. Der Betriebsertrag stieg von 36,5 auf 37,5 Millionen Franken. «Dies aufgrund der höheren Pflegebedürftigkeit der Bewohnenden sowie der höheren Auslastung im Alp Betagtenzentrum», wie es in der Medienmitteilung heisst. Die Gesamtauslastung der BZE stieg von 95,8 auf 96,7 Prozent.

Zum Jahresende beschäftigte die BZE 409 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einer Verringerung von 0,7 Prozent oder 3 Angestellte weniger. «Einige Sollstellen im Bereich Fachpersonal Pflege und Betreuung konnten nicht besetzt werden.»

Kurzarbeit wegen Corona

Im laufenden Jahr erwartet die BZE wegen der Coronakrise «deutliche Mindereinnahmen und erhebliche Mehrausgaben». So verzeichnen etwa die betriebsinternen Restaurants hohe Umsatzeinbussen. Für einige Mitarbeitende der Gastronomie und der Kita habe man Kurzarbeit beantragt. Der Gewinn von 2019 werde daher einerseits in die zweckgebundene Reserve «Corona Pandemie» und andererseits in die Erneuerungs­reserve überwiesen. Die Gemeinde Emmen bezieht als Alleinaktionärin eine Dividende von 400'000 Franken.

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