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26 Alphornbläser locken auf der Rigi die Sonne hervor

Beim Kreuz auf Rigi Staffelhöhe versammelten sich am Samstag über zwei Dutzend Alphörner zum imposanten Zusammenspiel.
Hannes Bucher
Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)
Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)
Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)
Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)
Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)
Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)
Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)
Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)
Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)
Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)Auf der Rigi Staffelhöhe fanden sich am Sonntag 26 Alphornbläser zu einem improvisierten Konzert ein. (Bild: Nadia Schärli, Rigi Staffelhöhe, 21. Juli 2019)
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Impressionen vom Alphorn-Konzert auf der Rigi Staffelhöhe

«Glücklich und sehr zufrieden» ist Doris Egger gestern Sonntagmittag. Sie trägt noch immer ihre schmucke Weinländer-Tracht, ihr Alphorn hat sie eben weggelegt. Sie macht sich daran, auf Rigi Staffelhöhe den Apéro für ihre 25 Bläserkolleginnen und -kollegen auszuschenken. Zusammen haben sie alle eine Stunde lang einen imposanten Alphorn-Gesamtchor gebildet und oben «beim Kreuz» einer guten Hundertschaft Zuhörer viel Freude bereitet.

Hier im Kräuterhotel Edelweiss ist Doris Egger bestens zu Hause, hat sie es doch über 30 Jahre lang selber geführt. Vor einigen Jahren hat die Tochter die Nachfolge übernommen. Ihr verstorbener Mann, Albert Egger, hatte vor 24 Jahren das Rigi Alphorntreffen ins Leben gerufen. Seither hat es alljährlich stattgefunden. Auch heute sind wiederum passionierte Alphornbläser hierher gepilgert. «Wir wissen zum Vornherein nicht, wer kommt und lassen uns überraschen», sagt Doris Egger. Das Alphorn gilt für die Teilnehmer am Treffen gleichzeitig als «Gratisfahrkarte» der Rigi Bahnen.

Imposanter Sound 
lässt frösteln

Seit zwei Jahren ist der Küssnachter Paul Frehner musikalischer Leiter des Treffens. Die Gesamtchorstücke werden jeweils im Internet aufgeschaltet und bisherigen Teilnehmern direkt zugeschickt. «Es ist eine spannende Aufgabe, all die Bläser zu einem Gesamtchor zu vereinigen», sagt Paul Frehner. Acht Bläser sind am Samstagabend zu einer Vorprobe gekommen. «Jeder muss sich selber richtig einschätzen und integrieren. Es kann schon mal einen Misston geben», lächelt Frehner, aber das tue dem Ganzen keinen Abbruch.

Nun, da sind heute kaum «schräge Töne» zu vernehmen. Das Treffen zeigt eine gute musikalische Qualität. Paul Frehner leitet die spontane Formation locker, aber trotzdem bestimmt. Der Klang aus den über zwei Dutzend Alphörnern ist imposant.

Es ist wohl nicht nur der kühlen Witterung geschuldet, dass es einen als Zuhörer auch mal fröstelt, wenn die 26 urchigen Instrumente zusammen Stücke wie den «Choral für Luzern», das «Engelberger Echo» oder etwa das «Heilig» blasen. Offensichtlich bleibt auch die Sonne nicht unberührt. Aufs Mal verziehen sich nämlich die Nebelschwaden, die Wolken lichten sich, es wird freundlicher. Und wie die Delegation aus den Flumser Bergen spontan noch den Alphorn-Walzer zum Besten geben, ist die Wärme definitiv wieder auf der Rigi angekommen. «Ja, es wird mir richtig warm ums Herz», sagt die Elsässerin Martine Graber. «Ich liebe diese Töne», sagt sie und verschickt spontan Handybilder an die Kollegen zu Hause.

Nach dem Auftritt
 der Ausflug

Der 62-jährige Glarner Res Menzi aus Filzbach ist nach dem Auftritt ebenfalls glücklich. «Ich bin zum ersten Mal dabei und kombiniere dies gleich mit einem Ausflug auf die Rigi», sagt er bei der Anfahrt in der Zahnradbahn. Nein, er kenne niemanden. In der Formation beim Spielen ist der Neuling in keiner Weise als solcher auszumachen, er reiht sich bestens ein und setzt nach dem offiziellen Schluss gar noch zu einem spontanen Solostück an. «Es ist lässig gewesen», quittiert er seine erste Teilnahme. «Ich komme wieder einmal.» Nun, vielleicht nächstes Jahr – dann steht mit dem 25. Rigi Alphorntreffen nämlich ein kleines Jubiläum an.

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