3x Ja in Ebikon

Die Stimmbürger von Ebikon genehmigen mit 83 Prozent Ja das Budget an der Urne. Gut geheissen wurden auch zwei Reglemente zur Wasserversorgung.

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Die Gemeinde Ebikon investiert im nächsten Jahr in den Neubau des Altersheims Känzeli. (Bild: PD)

Die Gemeinde Ebikon investiert im nächsten Jahr in den Neubau des Altersheims Känzeli. (Bild: PD)

83 Prozent befürworten das Budget 2013 an der Urne. Die Stimmbeteiligung lag bei 25 Prozent.

Das Budget 2013 von Ebikon sieht ein Defizit von fast zwei Millionen Franken vor, dies bei einem Aufwand von rund 75 Millionen Franken. Als Grund für die schlechten Prognosen nennt die Gemeinde Entscheide des Bunds und des Kantons, die Mehrausgaben verursachen. Zu nennen sind hier etwa die Steuergesetzrevision
und die Pflegefinanzierung. Die Gemeinde rechnet mit mehr Steuereinnahmen in der Höhe von 1,1 Millionen Franken. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 1,9 Einheiten. Investiert wird 2013 in den Umbau des Heim Känzeli, die Fussgängerüberführung über die Kantonsstrasse oder die Erneuerung des Nichtschwimmerbeckens der Rotsee-Badi.

Ja zu zwei Wasserregleminten

Zudem hat sich das Stimmvolk heute zwei Reglemente zur Wasserversorgung gutgeheissen: Mit 75 Prozent der Stimmen wurde das Siedlungswasserreglement und gar mit 85 Prozent das Wasserversorgungsreglement genehmigt.

Bei der Abwasserentsorgung wird das bisherige Reglement aus dem Jahr 1960 abgelöst werden. Mit dem neuen Gebührenmodell werden die Betriebsgebühren um rund 13 Prozent ansteigen, weil der Unterhalt von
heute privaten Leitungen an die Gemeinde übergeben werde. Nebst den Betriebsgebühren müssen Hauseigentümer auch Anschlussgebühren zahlen. Zählt man beide Abgaben zusammen, steigen diese gemäss Gemeinderat um rund 7 Prozent. «Im Vergleich zu anderen Gemeinden bewegen sich die Gebühren in Ebikon im durchschnittlichen Bereich», so der Gemeinderat in der Botschaft. Auch für den Bezug von Frischwasser will Ebikon ein neues Gesetz einführen – und auch hier ändert das Finanzierungsmodell. Allerdings sollen bei der Wasserversorgung die Preise sinken. «Für die Betriebsgebühr, bestehend aus Wasserverbrauch plus Zählermiete mit Grundgebühr, wurden bisher 95 Rappen pro Kubikmeter
berechnet. Die Kostenanalyse zeigt nun auf, dass die Betriebsgebühr auf 86 Rappen gesenkt werden kann»,
schreibt der Gemeinderat.

Die beiden Vorlagen treten per 1. Januar 2013 in Kraft.

rem/cb/cin