45 Einsprachen gegen Zonenordnung

Die revidierte Bau- und Zonenordnung ist in der Stadt Luzern zum zweiten Mal öffentlich aufgelegen. Vor allem die Hochhaus-Standorte und die Höhe der Gebäude sind umstritten.

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45 Einsprachen sind gegen die BZO in der zweiten Auflage eingegangen. (Bild: Leser Eugen Wiprächtiger)

45 Einsprachen sind gegen die BZO in der zweiten Auflage eingegangen. (Bild: Leser Eugen Wiprächtiger)

Die Bau- und Zonenordnung (BZO) ist eines der wichtigsten strategischen Führungsinstrumente der Stadt. Sie setzt Leitlinien für die geordnete baulichräumliche Entwicklung. Entsprechend gross ist das Interesse an der laufenden BZO-Revision, wie sich jetzt auch bei der zweiten Auflage gezeigt hat.

Laut einer Mitteilung der Stadt Luzern sind 45 Einsprachen eingegangen. In der ersten Auflage waren es noch 225 Einsprachen. Bei 95 konnte keine Einigung erzielt werden.

Die meisten Einsprachen gab es zu den Anzahl Geschossen (13) sowie zu den Hochhausstandorten (12). Weitere Einsprachen betrafen den Verlauf von Zonengrenzen, die Zuordnung zur Ortsbildschutzzone, Baulinienänderungen, die Tourismuszone sowie weitere Vorschriften des Baureglements. Gegen Punkte, bei denen sich gegenüber der ersten Auflage nichts geändert hat, waren keine Einsprachen mehr möglich.

Nun werden die Einsprachenverhandlungen geführt. Der Stadtrat will die revidierte BZO im August dem Grossen Stadtrat vorlegen. Er wird dem Parlament beantragen, sie dem obligatorischen Referendum zu unterstellen. Damit könnte es im Frühling 2013 zur Volksabstimmung kommen.

pd/rem