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Uni Luzern erhält 4,66 Millionen Franken

Der Schweizerische Nationalfonds unterstützt mehrere Forschungsprojekte der Universität Luzern. Diese beschäftigen sich mit Musik, Lohntransparenz – und Milch.
Simon Mathis/SDA
Die SNF hat Gelder für sieben Projekte der Uni Luzern gesprochen. (Symbolbild: KEYSTONE/Urs Flüeler)

Die SNF hat Gelder für sieben Projekte der Uni Luzern gesprochen. (Symbolbild: KEYSTONE/Urs Flüeler)

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt Forschungsprojekte der Universität Luzern mit insgesamt 4,66 Millionen Franken. Sechs neue Projekte wurden bewilligt und eines verlängert. Ebenfalls verlängert wurde eine Förderungsprofessur. Die Forschungsprojekte seien an der Theologischen Fakultät, an der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät sowie an der Wirtschaftlichen Fakultät angesiedelt, teilte die Universität Luzern gestern mit.

«Es handelt sich um einen ausserordentlichen Erfolg – sowohl, was die Zahl der geförderten Projekte anbelangt als auch bezüglich der Höhe der bewilligten Beträge», sagt Dave Schläpfer, Mediensprecher der Uni Luzern. Drittmittel seien vor allem deshalb wertvoll, weil sie die verstärkte Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses ermögliche.

Rektor leitet Projekt über Lohntransparenz

Bruno Staffelbach, Rektor der Universität Luzern, betreut eines der unterstützten Projekte. Darin wird die Frage behandelt, unter welchen Bedingungen Lohntransparenz positive oder negative Effekte nach sich zieht. Das Projekt von Gisela Michel untersucht die Rolle, die Grosseltern innerhalb der Familie spielen, wenn eines ihrer Enkelkinder an Krebs erkrankt. Michel wolle damit eine Forschungslücke schliessen, da sich die Wissenschaft sich bisher vor allem auf die Eltern und die betroffenen Kinder konzentriert habe.

Der SNF fördert zudem ein Projekt des Historikers Valentin Groebner, das sich um den Begriff der Reinheit dreht. In drei Doktorarbeiten werden drei Symbole für Reinheit behandelt: Marienmilch-Reliquien, Schönheitsmilch und die so genannte «reine Alpenmilch». Alexander Trechsel, Professor für Politikwissenschaft, thematisiert den Konsum von Medien und Informationen. Markus Ries, Professor für Kirchengeschichte, erforscht die Lebensgeschichten von Benediktinerinnen und Benediktinern in der Deutschschweiz.

Auch Philipp Blum, Oberassistent an der Professur für Philosophie der Theologischen Fakultät, erhält einen Projektbeitrag. Verlängert wurde ausserdem die Förderprofessur des Literatur- und Kulturwissenschaftlers Boris Previšić, der sich mit musikalischen Beschreibungsmustern wie Mehrstimmigkeit in Literatur und Kultur befasst. Previšić ist ausserdem für den Aufbau eines neuen universitären Forschungsinstituts in Uri verantwortlich, das sich mit den «Kulturen der Alpen» auseinandersetzen wird.

Ebenfalls verlängert wurde das Projekt von Martin Baumann, Professor für Religionswissenschaft, über vietnamesisch-buddhistische Jugendliche und junge Erwachsene in der Schweiz und Deutschland. Das Fördergeld des SNF beinhaltet das Salär der Projektmitarbeiter und deckt die weiteren Kosten ab, die mit der Umsetzung verbunden sind. Die Projektleiterinnen und Projektleiter erhalten ihr Salär von der Uni.

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