50'000 stationäre Behandlungen in Akutspitälern

Im Jahr 2011 wurden in den Luzerner Krankenhäusern in gut 55'000 Fällen Patienten stationär behandelt. Dabei sind 9 von 10 Spitalaufenthalte dem Akutbereich zuzurechnen. Fast ein Fünftel der insgesamt knapp 550'000 Pflegetage entfiel auf die Luzerner Psychiatrie.

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Das Luzerner Kantonsspital mit dem Pilatus im Hintergrund. (Bild: PD)

Das Luzerner Kantonsspital mit dem Pilatus im Hintergrund. (Bild: PD)

In den Luzerner Akutspitälern wurden im Jahr 2011 rund 50'000 stationäre Behandlungsfälle erfasst, dies inklusive Neugeborene. Damit entfielen 92 Prozent der fast 55'200 Fälle, die in sämtlichen Krankenhäusern und Kliniken des Kantons registriert worden waren, auf den Akutbereich, wie Statistik Luzern (lustat) am Donnerstag mitteilte.

Die Akutversorgung umfasst Dienstleistungen bei der Behandlung von körperlichen Erkrankungen und Unfällen sowie bei Geburten. Im Jahr 2011 wurden 54 Prozent aller im Akutbereich verzeichneten stationären Fälle im Luzerner Kantzonsspital (LUKS) am Standort Luzern behandelt. Der Standort Sursee zählte 14 Prozent, der Standort Wolhusen 9 Prozent. In der Hirslanden Klinik St. Anna wurden 20 Prozent aller Fälle gezählt. Vergleichsweise klein waren die Anteile der privaten Swissana Clinic Meggen (2 Prozent) und des Geburtshauses Terra Alta (1 Prozent).

Mehr Aufenthalte in der Luzerner Psychiatrie

Ausserhalb des Akutbereichs arbeiten die Kliniken der Luzerner Psychiatrie, die Rehabilitationskliniken Montana und Sonnmatt sowie die zwei weiteren Spezialkliniken Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil und Therapiezentrum Meggen. Alle Spezialkliniken zusammen behandelten im Jahr 2011 Patientinnen und Patienten in 8 Prozent aller stationären Fälle, erbrachten aber über einen Drittel aller Pflegetage. Knapp ein Fünftel oder über 102'000 Pflegetage entfielen auf die Luzerner Psychiatrie (inkl. Kinder- und Jugendpsychiatrische Therapiestation).

Während die Zahl der Pflegetage im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig war (–1 Prozent), stieg die Zahl der Behandlungsfälle in der Luzerner Psychiatrie im Jahr 2011 um 10 Prozent an. Die Länge der Aufenthalte war daher im Durchschnitt deutlich kürzer.

Frauenanteil liegt bei 52 Prozent

Wie in den Vorjahren war auch 2011 der Anteil der hospitalisierten Frauen mit 52 Prozent leicht höher als derjenige der Männer. Dieser Unterschied ist gemäss Mitteilung auf Spitalaufenthalte aufgrund von Geburten zurückzuführen.

In den letzten Jahren zählten die Luzerner Spitäler jeweils 9'000 bis 10'000 Fälle von Patienten aus anderen Kantonen, während umgekehrt in rund 7'000 Fällen Luzernerinnen und Luzerner in Spitälern ausserhalb des Kantons hospitalisiert waren.

pd/zim