6,35 Millionen Franken für Hochwasserschutz in Malters

Der Luzerner Regierungsrat will die Kleine Emme in Ettisbühl in der Gemeinde Malters hochwassertauglich machen. Er hat dafür beim Parlament einen Sonderkredit von 6,35 Millionen Franken beantragt. Die Bauarbeiten sind für die Jahre 2021 und 2022 vorgesehen.

René Meier
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(sda) Es handelt sich um ein Teilprojekt des Ausbaus der Kleinen Emme von der Einmündung der Fontanne bis zur Mündung in die Reuss. Im nun betroffenen Los 2 soll die Abflusskapazität erhöht werden, wie die Luzerner Regierung in ihrem Antrag an den Kantonsrat festhält, den sie am Dienstag veröffentlichte.

Das fest verbaute linke Ufer entlang der Autostrasse K 10 wird mit dammähnlichen Kleinbuhnen und einem Uferblocksatz ergänzt.

Die kleine Emme an der Autostrasse in Malters.

Die kleine Emme an der Autostrasse in Malters.

Bild: Pius Amrein (Malters, 5. August 2018)

Das rechte Ufer wird teilweise abgeflacht und an den Flachdamm Neumatt angeschlossen.

Neue Blocksteinbuhnen sollen das Ufer sichern. Die Massnahmen schützen das Siedlungsgebiet vor künftigen Überschwemmungsschäden und erfüllen laut der Regierung die Anforderungen an die ökologische Aufwertung und die Längsvernetzung von Fliessgewässern.

Mit 4,6 Millionen Franken entfällt der grösste Teil der Gesamtkosten auf die Bauarbeiten. Der Bund dürfte sich mit 2,86 Millionen Franken am Projekt beteiligen.