70'000 Besucher auf dem Eisfeld beim KKL

Jubel bei Luzern Tourismus: Die Besucherzahlen des Eisfeldes auf dem Europaplatz vor dem KKL übertreffen die Erwartungen. Darum ist eine Fortsetzung geplant.

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Das Eisfeld auf dem Europaplatz am 1. Dezember 2011, von der KKL-Terrasse aus gesehen. (Bild: Keystone)

Das Eisfeld auf dem Europaplatz am 1. Dezember 2011, von der KKL-Terrasse aus gesehen. (Bild: Keystone)

«Wir durften rund 70'000 Gäste auf dem Europaplatz begrüssen – eine ausgesprochen positive Bilanz», sagt Marcel Perren. Genaue Daten würden zwar noch nicht vorliegen, und eine exakte Zählweise sei natürlich schwierig. «Jedenfalls steht fest, dass unsere Erwartungen klar übertroffen worden sind», so der Luzerner Tourismusdirektor. Das 600 Quadratmeter grosse Eisfeld konnte von der Bevölkerung in der Adventszeit und um Neujahr während rund vier Wochen kostenlos genutzt werden. Veranstalterin von «Live on Ice» war die Zürcher Eventagentur des bekannten Lichtkünstlers Gerry Hofstetter.

Etwa 500'000 Franken hat das Luzerner Eisfeld gekostet. «Dank Sponsoren und Partnern konnten diese Ausgaben gut gedeckt werden», so Perren. Die ersten Reaktionen der Beteiligten sei sehr wohlwollend. «Entsprechend planen wir, ‹Live on Ice› von nun an jährlich durchzuführen.» Der Entscheid betreffend eine erneute Ausführung im aktuellen Jahr falle Ende Januar.

Des einen Freud, des anderen Leid? Beim grossen Stadtluzerner Eisfeldanbieter, der Swiss Life Arena, sieht man das nicht so. Geschäftsführer Stefan Schlatter hat zwar noch keine konkreten Zahlen, sagt aber: «Rein vom Gefühl her haben wir keine negativen Auswirkungen feststellen können.» Auch auf der anderen Seite des Sees, beim Hotel Hermitage, will man nichts von einer verstärkten Konkurrenz wissen. Das eigene Eisfeld, das ebenfalls gratis benutzt werden kann, laufe bisher hervorragend, sagt Hoteldirektor Thomas Egli.

Dave Schläpfer