75 JAHRE STÖCKLI: Das Erfolgsgeheimnis des Schweizer Skis

Am Samstag feierte die Firma Stöckli ihr 75-Jahr-Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür. Mit dabei war auch ein Olympiasieger.

Merken
Drucken
Teilen
Thomas Lengenfelder holt sich ein Autogramm von Mike Schmid. Im Hintergrund Stöckli Firmenchef Beni Stöckli. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Thomas Lengenfelder holt sich ein Autogramm von Mike Schmid. Im Hintergrund Stöckli Firmenchef Beni Stöckli. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die slowenische Skirennfahrerin habe von Anfang an ein gutes Gefühl mit Stöckli-Ski gehabt. «Wenn Probleme mit dem Ski auftauchen, ist es wichtig, dass möglichst schnell eine Lösung gefunden wird», sagt Tina Maze. Bei kleineren Firmen wie zum Beispiel Stöckli ginge das viel schneller.

Auch Skicross-Olympiasieger Mike Schmid ist zufrieden mit seinen Stöckli-Ski. «Es ist wirklich schwierig, an einen guten Ausrüster zu kommen», sagt er. «Momentan möchte ich aber nichts anderes mehr als die Stöckli-Ski.»

Das freut Geschäftsführer Beni Stöckli junior. Stöckli konnte sich während 75 Jahren durchsetzen, während andere Schweizer Skifirmen schliessen mussten. «Mitte der Fünfzigerjahre gab es rund 30 Skifirmen. Der Preiskampf war gross», sagt Stöckli junior. «Stöckli verkaufte die Ski direkt ab Fabrik. So konnte der Preis tief gehalten werden.»

Heute setze Stöckli auf junge Athleten. «Wir erhalten immer wieder Anfragen von bekannten Persönlichkeiten des Skisports. Doch das kommt für uns meistens finanziell nicht in Frage.» Stöckli wolle junge Athleten an die Spitze führen und sie möglichst lange an sich binden.


Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.