Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

7000 «Chnusper-Häuschen» künden die Winterzeit an

Eine zweite «Grossbaustelle» hat die Hug AG Malters an diesem Samstag errichtet. Tausende kleine und grössere Baumeister kreieren 7000 Lebkuchen «Chnusper-Häuschen».
Hannes Bucher
Julia Zumbühl verziert mit ihrem Göttibub Linus ihr Knsuperhäuschen. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)Julia Zumbühl verziert mit ihrem Göttibub Linus ihr Knsuperhäuschen. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
Sie basteln als Familie gemeinsam an ihren Häuschen: Ajna, Almir, Samina und Elvisa Kumalic (von links) aus Littau. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)Sie basteln als Familie gemeinsam an ihren Häuschen: Ajna, Almir, Samina und Elvisa Kumalic (von links) aus Littau. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
Samina verziert ihr Häuschen unter dem wachen Blick von Mami Elvisa Kumalic mit Zuckerguss. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)Samina verziert ihr Häuschen unter dem wachen Blick von Mami Elvisa Kumalic mit Zuckerguss. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
Auch Maurin und Niklas Schmid geben alles. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)Auch Maurin und Niklas Schmid geben alles. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
Um an alle Ecken ihres Häuschens zu gelangen, muss Joelle Bächtold gezwungenermassen auf den Bank stehen. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)Um an alle Ecken ihres Häuschens zu gelangen, muss Joelle Bächtold gezwungenermassen auf den Bank stehen. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
 Alissa, Jana, Leona und Louisa zeigen stolz ihre Werke. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019) Alissa, Jana, Leona und Louisa zeigen stolz ihre Werke. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
Eduard, Marius, Frederik, Zoe und Louis (von links). (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)Eduard, Marius, Frederik, Zoe und Louis (von links). (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
Guezli zum Verzieren sind auf jeden Fall genug vorhanden. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)Guezli zum Verzieren sind auf jeden Fall genug vorhanden. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
Bei diesem jungen Knaben ist das Knusperhäuschen noch in der Startphase. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)Bei diesem jungen Knaben ist das Knusperhäuschen noch in der Startphase. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
Die Mamis helfen fleissig mit. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)Die Mamis helfen fleissig mit. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
Stefan Hälg hilft Mailin Widmer mit dem Zuckerguss. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)Stefan Hälg hilft Mailin Widmer mit dem Zuckerguss. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
Der Kreativität sind an diesem Event kaum Grenzen gesetzt. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)Der Kreativität sind an diesem Event kaum Grenzen gesetzt. (Bild: Corinne Glanzmann, Malters, 9. November 2019)
12 Bilder

«Chnusperhäuschen »zum Anbeissen: In Malters wird eifrig gebastelt und verziert

Der Pilatus trägt sein Winterkleid, viele Hügel sind weiss überzuckert - untrügliche Vorzeichen, dass der Winter naht. Bald ein weiteres Vorzeichen, dass St. Niklaus und dann Weihnachten näher rücken, ist der traditionellen Chnusper-Häuschenbau-Event bei der Hug AG Malters. Zum 17. Mal bereits fand er dieses Jahr statt, und auch diesmal herrschte Grossandrang.

Frühaufstehen, sagen sich deshalb viele am Samstagmorgen. Schon um halb neun Uhr heisst es aber, sich in die Warteschlangen vor dem grossen Bastelzelt auf dem Hug-Areal einzureihen. Nun, Geduld bringt Rosen – respektive für einmal viel Süsses, das da im Zelt drinnen wartet. Das Warten wird zudem zusätzlich versüsst: Clowns und Jongleure des Zirkus Monti verkürzen mit Spässen und Spektakel die Zeit. Drinnen dann werden von vielen fleissigen und freundlichen Helfern die Baumaterialien für die Knusper-Häuschen überreicht: Lebkuchenset, die Hug-Guetzli, bunte Smarties und ein Spritzsack mit dem ach so feinen, klebrigen Zuckerguss.

An den Tischen können die kleinen und grösseren Baumeister in der Folge ihre Kreativität ausleben, das Lebkuchen-Bauwerk nach Lust und Laune verzieren, garnieren – und auch mal verstohlen oder offen die süsse Baumasse probieren. Damit sich nicht Unbefugte allenfalls später daheim an der süssen Fassade, dem bunten Smartie-Dach oder dem weiss-klebrigen Schornstein zu schaffen machen, könnte ja das das ganze Areal auch noch eingefriedet werden. Womit? Nun, vielleicht mit einem zuckersüssen Gehege.

Auch ein toller Teamanlass

Geschäftsleiter Andreas Hug und Mike de Bever, Leiter Marketing, schauen mit Genugtuung dem bunten Treiben zu. «Gestern haben wir Aufrichte beim Erweiterungsbau gefeiert, jetzt wird da drin wie wahnsinnig aufgerichtet», schmunzelt Andreas Hug. Es werden wohl insgesamt gegen 14000 Leute da sein.

«Dieser Zustrom, das Treiben im Zelt und ringsum - das macht enorm Freude.» Auch firmenintern sei es für die Beteiligten ein ganz toller Teamanlass. «Rund 180 Leute sind im Einsatz. Nein, wir haben nie Probleme, genügend Helfer zu bekommen.» Eine besondere Genugtuung für Andreas Hug und alle Beteiligten: Rund 35'000 Franken, die Hälfte der Einnahmen, fliessen dieses Jahr in den Pro Juventute Ferienfond «Chesa Spunodas», welcher einkommensschwachen Familien Ferientage im Bündnerland ermöglicht.

Alle machen mit – inklusive Chef

Die Grosswangerin Priska Hafner ist eine aus der grossen Helferschar. «Es ist einfach immer wieder schön, wie über alle Abteilungen inklusive Chef alle mitmachen», sagt sie. «Das ist so gut für das Klima untereinander», lobt sie. Und: «Der Extra-Einsatz ist ja zudem für eine gute Sache.»

«Gut» sagt auch die sechsjährige Anouk Häfliger aus Neuenkirch, die eben die letzten Verzierungen an ihrem bunten Häuschen anbringt und dabei genussvoll am klebrigen Zeigefinger schleckt. Die ältere Schwester Malin hält sich mit Naschen zurück. Ihr Lebkuchen-Bauwerk soll auch zu Hause unangetastet bleiben – zumindest bis Weihnachten. Und für wen ist das Herz auf dem Dach? «Das ist für alle in der Familie bestimmt».

Die zehnjährige Lucy Bründler aus Luzern ist «zum zweiten oder dritten Mal» mit Mami Natascha Bründler nach Malters gekommen. Auch ihr Häuschen soll an Weihnachten noch stehen, allenfalls etwas gebeutelt. «Vielleicht werde ich ab und zu etwas davon naschen, mehr aber nicht», sagt sie. Die Häuschen können fein säuberlich in die bereitgestellte Kartonschachtel gelegt werden – draussen warten weitere Attraktionen, unter anderem gibt es halbstündlich das Märchen von «Hans Tollpatsch» mit Yolanda Steiner.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.