800 Gläubige feierten mit Kardinal Kurt Koch

Kardinal Kurt Koch (61) weilte am Sonntag im Kanton Luzern. Mit der Neuen Luzerner Zeitung sprach er über geheime Leidenschaften und sein erstes Jahr in Rom.

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Kardinal Kurt Koch und Pfarrer Don Domenico Basile von der italienischsprachigen Mission im Bistumskanton Luzern zusammen mit Besuchern. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Kardinal Kurt Koch und Pfarrer Don Domenico Basile von der italienischsprachigen Mission im Bistumskanton Luzern zusammen mit Besuchern. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Rund 800 Gläubige sind am Sonntag in die Kirche St. Maria nach Emmenbrücke gekommen. Sie feierten zusammen mit Kardinal Kurt Koch das einjährige Bestehen des Centro Papa Giovanni – das Zentrum der Luzerner Italienermission. Er fühle sich nach gesundheitlichen Problemen wieder gesund und habe sich in Rom gut eingelebt, sagte Kardinal Kurt Koch im Gespräch mit der Neuen Luzerner Zeitung. Der gebürtige Emmenbrückler hielt fest, dass die Ökumene stetig gepflegt werden müsse. Dies gehe nur über persönliche Beziehungen und Besuche vor Ort.

«Das Centro ist innerhalb eines Jahres zu einem festen Bestandteil in der Gemeinde geworden», sagt Giovanni Acocella, Pfarreisekretär der Italienermission. Über 600-mal seien die Räume von Vereinen, Parteien und Organisationen gemietet worden. «Italiener, Schweizer, Albaner und Tamilen nutzen gemeinsam unser Centro», sagt Acocella und fügt an: «Unsere Türen stehen allen offen.»

Christian Hodel

Das ausführliche Interview mit Kardinal Kurt Koch lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.