800 Unterschriften für grünen Sonnenberg

Die Krienser CVP und JCVP haben nahezu 800 Unterschriften für die Gemeindeinitiative «Sonnenberg für alle» gesammelt. Das Begehren ist innert drei Wochen zu Stande gekommen.

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Die Grundstücke unterhalb der Gabeldingenstrasse (im Bild das Schulhaus Gabeldingen ganz links) sollen nicht überbaut werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Grundstücke unterhalb der Gabeldingenstrasse (im Bild das Schulhaus Gabeldingen ganz links) sollen nicht überbaut werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Verlangt wird, dass am Sonnenberg kein Land mehr für Wohnzwecke eingezont werden darf. Mit der Initiative soll das einzigartige Krienser Naherholungsgebiet erhalten bleiben, wie die Partei am Dienstag mitteilt.

Weil bereits über 500 Unterschriften zusammengekommen sind, wird das Anliegen nun vom Gemeinde- und wohl auch vom Einwohnerrat behandelt. Die Krienser CVP und JCVP sammeln laut Mitteilung weiter Unterschriften.

FDP will Land einzonen

Auslöser für die Lancierung der Initiative ist, dass die Idee, Teile des Sonnenbergs einzuzonen und zu verkaufen, in den vergangenen Jahren immer wieder aufkommt. So hat die FDP aktuell einen Vorstoss im Krienser Einwohnerrat eingereicht, womit verlangt wird, Grundstücke auf dem Sonnenberg (Gabeldingen) seien einzuzonen und zu verkaufen.

Bereits 1999 lehnten 71 Prozent der Krienser die Umzonung und den Verkauf eines 30'000 Quadratmeter grossen Grundstücks unterhalb des Schulhauses Gabeldingen ab. Gemäss Initiant Roger Erni könnte die Gemeinde mit dem Verkauf 30 Millionen Franken einnehmen.

pd/rem