80'000 Kilometer für einen guten Zweck

In Emmen radelten am Sonntag 8000 Zentralschweizer am Velotag. Darunter waren Promis wie Donghua Li oder Guido Graf.

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8000 Velofahrer nahmen am Suva-Velotag in Emmen teil. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

8000 Velofahrer nahmen am Suva-Velotag in Emmen teil. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Je näher man am Sonntag dem TCS-Prüfzentrum in Emmen kam, desto dichter wurde das Velofahrer-Gewusel. Rund 8000 Menschen fanden sich am elften, von der Suva organisierten Velotag ein, um für einen guten Zweck in die Pedale zu treten – denn für jeden mit Velohelm geradelten Kilometer spendet die Suva 20 Rappen an die Stiftung für Schwerbehinderte Luzern.

Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ
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Zwei Strecken gab es zu befahren – eine familienfreundliche Mini-Route mit 5 Kilometern Länge sowie die 20 Kilometer lange Hauptroute. 16'000 Franken sind so zusammengekommen. Gefahren haben die rund 80'000 gemessenen Kilometer hauptsächlich Familien: Von Einjährigen bis zu den Senioren waren auf den Velowegen alle Altersgruppen anzutreffen.

Obwohl: «Manchmal habe ich gar keine Lust zum Velofahren», sagt Jan Von Wyl (12) ganz ernst. Heute sei aber alles gut, und das Fahren mache Spass, fügt er an. Mit seinem kleinen Bruder Luca (8) und den Eltern ist er extra aus Alpnach angereist. Auch der 73-jährige Hugo Walz nimmt die Anfahrt aus Weggis gerne in Kauf. Den Velotag hat er noch kein einziges Mal verpasst. Dieses Jahr radeln auch seine Frau, zwei Töchter und zwei Enkelinnen mit. «Die Jungen lassen wir gleich hier und fahren auch noch die lange Runde», sagt der Junggebliebene.

Neben vielen Familien waren aber auch Promis wie Ex-Mister-Schweiz Jan Bühlmann oder Olympiasieger Donghua Li vor Ort. Stadträtin Ursula Stämmer liess sich die Teilnahme ebenfalls nicht nehmen – sie fuhr allerdings die kürzere «Seniorinnenstrecke», wie sie lachend zugibt. Und Regierungsrat Guido Graf verteilte auf der Strecke Gewinnlose. «Ich schätze solche Anlässe, bei denen ich mit der Bevölkerung auf Tuchfühlung gehen kann, sehr», sagte der Gesundheits- und Sozialdirektor.

Aleksandra Mladenovic