88 Lehrerinnen und Lehrer diplomiert

Am Samstag hat die Hochschule Luzern der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) 88 neuen Lehrpersonen die Diplome überreicht.

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Eine PHZ-Studentin, welche die Ausbildung zur Oberstufenlehrerin durchläuft, während ihres Praktikums. (Archivbild / Neue LZ)

Eine PHZ-Studentin, welche die Ausbildung zur Oberstufenlehrerin durchläuft, während ihres Praktikums. (Archivbild / Neue LZ)

Insgesamt 68 Lehrerinnen und 20 Lehrer der Sekundarstufe I, der Primarstufe sowie der Schulischen Heilpädagogik schlossen am Samstag ihre Ausbildung mit der Diplomübergabe offiziell ab.

Lehrer als «Gesellschaftsingenieure»

Michael Zutavern, Prorektor der PHZ Luzern, gratulierte den Diplomandinnen und Diplomanden zu ihren erfolgreichen Abschlüssen und hob die Bedeutung der Lehrerinnen und Lehrer im Zeitalter des Internets hervor: «Sie helfen, dass die Kinder und Jugendlichen von Informierten zu Wissenden werden. Sie zeigen, wie man kritisch prüft, Informationen ordnet, Wissen verbindet und Zusammenhänge herstellt.» Dies geht aus einer Medienmitteilung der PHZ vom Samstag hervor.

Auch Reto Wyss, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Luzern, beglückwünschte die frischgebackenen Lehrpersonen. Der Psychoanalytiker Peter Schneider sinnierte in seiner Festrede über die Schule, das Leben und das Lernen. Der Sinn der Schule sei nicht zuletzt, etwas darzustellen, was die Familie nicht sei, so Schneider. «Schule ist ein anderes Stück Welt, mit eigenen Gesetzen, anderen Personen. Schule relativiert die Familie, und die Familie relativiert die Schule.»

Ausgehend von verschiedenen persönlichen Erfahrungen als PHZ-Student, als Sohn einer Einwandererfamilie und als Zuger Kantonsrat kam Diplomand Zari Dzaferi in seiner Ansprache zum Schluss, dass sich die Schule immer mit der Gesellschaft weiter zu entwickeln habe. «Interessant daran ist, dass wir Diplomandinnen und Diplomanden diesen Prozess nun aktiv steuern können.»

Gute Aussichten

Wie der Medienmitteilung weiter zu entnehmen ist, hätten die Diplomandinnen und Diplomanden gute Aussichten, was ihre Arbeitsmarktsituation betreffe: Lehrpersonen aller Stufen der Volksschule sowie Schulische Heilpädagogen seien gesucht.

pd / kst