Aargau lehnt Solarkraftwerk ab

Die Gemeinden im Oberen Freiamt sind gegen das geplante Solarkraftwerk der CKW in Inwil. Dies hat die Vernehmlassung ergeben. Die Aargauer haben Angst um das Grundwasser.

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Auf dem Landwirtschaftsgebiet Schweissmatt (hinter der Scheune) in Inwil planen die CKW das grösste Solarkraftwerk der Schweiz. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Auf dem Landwirtschaftsgebiet Schweissmatt (hinter der Scheune) in Inwil planen die CKW das grösste Solarkraftwerk der Schweiz. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Aargauer Gemeinden bringen neue Bedenken gegen das geplante Solarkraftwerk hervor, das die CKW auf einer freien Fläche in Inwil realisieren wollen. Der Regionalplanungsverband Oberes Freiamt, dem 21 Gemeinden angehören, fürchten um die Trinkwasserqualität in der Region.

Sorge um Wasser

Der Verband erklärt in seiner Stellungnahme zur Vernehmlassung, die auf der Inwiler Schweissmatt geplante Anlage nahe der Reuss käme in einen Grundwasserstrom zu liegen. Von dort würden die Inwiler Nachbargemeinde Dietwil, die im Aargau liegt, und weitere Gemeinden im Oberen Freiamt ihr Trinkwasser beziehen. Die Wasserqualität und das Fliessverhalten dürfe durch die Rammung von Metallposten in den Boden für die Trägerkonstruktion der Solarpanels aber nicht gefährdet werden.

Den CKW ist die Problematik bekannt. Das Unternehmen will im Rahmen der detaillierten Umweltverträglichkeitsprüfung ein eventueller Einfluss der Trägerkonstruktion der Solarpanel auf das Fliessverhalten des Grundwassers analysieren.

Thomas Oswald

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