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Ab Mitte Juni warten die Züge ab Luzern ins Tessin 14 Minuten in Arth-Goldau

Der Doppelspur-Ausbau am östlichen Zugerseeufer bleibt für die Luzerner nicht ohne Folgen. Dies bestätigt der Luzerner Regierungsrat in seiner Stellungnahme auf eine Anfrage von Grüne-Kantonsrat Hannes Koch.
Der Bahnhof Luzern. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)

Der Bahnhof Luzern. (Bild: KEYSTONE/Urs Flueeler)

(avd) Mitte Juni bis Ende 2020 bauen die SBB die Strecke zwischen Zug und Walchwil auf zwei Spuren aus. Das hat Folgen für Reisende aus Luzern Richtung Süden: Die Züge warten in Arth-Goldau 14 Minuten auf ihre Weiterfahrt, um den Takt mit den Zügen aus Zürich beizubehalten.
Dies geht aus einer Antwort des Luzerner Regierungsrats auf eine Anfrage von Kantonsrat Hannes Koch (Grüne, Horw) hervor.

Die Regierung bedauert die lange Standzeit. Eine Verbindungskurve in Rotkreuz hätte nur wenig betrieblichen Nutzen geschaffen. Dies im Gegensatz zur Spitzkehre und zusätzlichen Halten im Bahnhof Rotkreuz.

Nur noch jede Stunde direkt nach Basel

Eine Verschlechterung des Angebots kündigt sich auch auf der Strecke zwischen Luzern und Basel an. Mit dem Ausbauschritt 2025 wird zwischen Luzern und Bern der 30-Minuten-Takt eingeführt. Ohne Durchgangsbahnhof komme Luzern dabei an Kapazitätsgrenzen, schreibt die Regierung auf eine Anfrage von Ludwig Peyer (CVP, Willisau).

Darum müsse die heutige Direktverbindung mit dem IR27 in eine Umsteigeverbindung mit Anschluss in Zofingen umgewandelt werden. Die Strecke Luzern–Basel würde damit zur einzigen Schweizer Fernverkehrsstrecke im Stundentakt.

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