ABFALL: Baukommission befürchtet Leistungsabbau

Die Abfallbe­wirtschaftung in der Stadt Luzern soll geändert werden. Eine gute Idee, findet die Baukommission des Grossen Stadtrates – mit einigen Vorbehalten.

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Die Separat-Sammelstellen sollen in der fusionierten Stadt Luzern – wie etwa hier auf dem Bild in Horw – unterirdisch verlaufen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Separat-Sammelstellen sollen in der fusionierten Stadt Luzern – wie etwa hier auf dem Bild in Horw – unterirdisch verlaufen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Baukommission des Grossen Stadtrates hat den Bericht und Antrag 6/2009 «Neuorganisation der Abfallbewirtschaftung» an ihrer Sitzung vom 26. März 2009 diskutiert. Die Baukommission beschloss einstimmig, jedoch bei 4 Enthaltungen, dem Grossen Stadtrat die im B+A vorgesehene Neuorganisation zu empfehlen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

«Effizient und kostengünstig»
Die Baukommission war der Ansicht, dass die erfolgreiche Abfallbewirtschaftung der vergangenen Jahre mit der Neuorganisation, wie im B+A aufgezeigt, in eine effiziente und kostengünstige Zukunft geführt wird. Die Enthaltungen basierten auf der Skepsis, dass mit der Reduktion des Sammelturnus und der Verringerung der Separat-Sammelstellen ein Leistungsabbau einhergehen könnte.

Dies obwohl seitens des Stadtrates aufgezeigt wurde, dass bei den Separat-Sammelstellen zukünftig ein grösseres Sammelvolumen ermöglicht wird, wie auch die im B+A genannte Anzahl von 18 Sammelstellen bei entsprechendem Nachweis höher ausfallen könnte.

scd