ABFALL: Neue Verbrennungsanlage wird geprüft

In der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) der Region Luzern wurden im vergangenen Jahr insgesamt 88 508 Tonnen Kehricht verbrannt. Das ist zwar mehr als budgetiert, doch weniger als 2006 mit 89'270 Tonnen.

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Gemäss dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht des Gemeindeverbandes für Kehrichtbeseitigung Region Luzern (GKLU) entfielen 48'219 (47'257) Tonnen auf Hauskehricht der 23 Verbandsgemeinden.

Über 15'000 Tonnen Hauskehricht
20'094 (20'921) Tonnen kamen von Gewerbe und Industrie und 15'492 (16'426) Tonnen vom Hauskehricht von Vertragsverbänden. Beim Rest handelt es sich um Spital- und Sonderabfälle sowie Rechengut der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Region Luzern.

Die Rechnung schliesst bei einem Aufwand von 7,95 (7,33) Mio. mit einem Ertragsüberschuss von 2,31 (2,68) Mio. Franken. Wie dem Geschäftsbericht weiter zu entnehmen ist, sollte zwischen 2015 und 2020 eine neue KVA zur Verfügung stehen. Die Idee einer neuen thermischen Verbrennungsanlage bei der Perlen Papier AG wird nun auf ihre Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit geprüft. Die Idee erscheine vor allem aus energetischer Sicht verlockend, heisst es.

Abwasserreinigung
Laut dem ebenfalls am Mittwoch erschienenen Jahresbericht des Gemeindeverbandes für Abwasserreinigung Region Luzern (GALU) gelangten im letzten Jahr total 39,09 (36,41) Mio. Kubikmeter Abwasser in die ARA. Davon wurden 36,28 (33,83) Mio. Kubikmeter mechanisch und biologisch gereinigt. 2,82 (2,57) Mio. Kubikmeter wurden nach der mechanischen Reinigung in die Reuss abgelassen.

Die Rechnung des GALU schliesst bei einem Aufwand von 14,15 (14,14) Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 1,12 (0,50) Mio. Franken.

sda