ABFALLENTSORGUNG: Neuer Standort für überlastete Sammelstelle gesucht

Die bediente Abfallsammelstelle an der Grenze von Kriens und Horw, in deren Umgebung es regelmässig zu längeren Staus kommt, soll verlegt werden. Dies haben die beiden Gemeinderäte beschlossen. Eine Arbeitsgruppe soll innert sechs Monaten Standorte evaluieren.

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Der Oekihof Kriens-Horw. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Oekihof Kriens-Horw. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die beiden Gemeinden wollen weiterhin im Gebiet südlich der Stadt Luzern für die Entsorgung von Wertstoffen einen Oekihof anbieten, teilte die Gemeinde Kriens am Freitag mit. Die heutige Situation am 2003 eröffneten Standort sei jedoch nicht optimal.

Die bediente Sammelstelle erreiche insbesondere an Wochenenden sehr hohe Frequenzen, heisst es in der Mitteilung. Bei der Zufahrt zum Ökihof in der Nähe von Einkaufszentren komme es regelmässig zu Staus. Immer öfter würden Hauszufahrten versperrt. Dazu seien die Platzverhältnisse auf dem Oekihof mittlerweile zu eng.

In den Gemeindeparlamenten waren die Probleme rund um die Sammelstelle mehrmals Thema von Vorstössen. Der Sammelstellenbetreiber Recycling, Entsorgung, Abwasser Luzern (Real) hatte in einem Konzept vorgeschlagen, am heutigen Standort einen Neubau zu realisieren. Die Verantwortlichen sind sich allerdings uneinig, ob der Vorschlag die Probleme lösen könne.

Die Arbeitsgruppe unter der Leitung des Horwer Gemeinderates Robert Odermatt soll einen neuen Standort evaluieren und dabei das neue Betriebskonzept von Real berücksichtigen. Bis zur Realisierung einer Alternative werde der heutige Oekihof mit flankierenden Massnahmen wie etwa einem Verkehrsdienst am Samstagmorgen weitergeführt, heisst es in der Mitteilung. (sda)