Abgebrannte Hütte war illegal

Das nennt man Pech: Der Besitzer des abgebrannten Häuschens hat dieses erst kürzlich gekauft. Wieder aufbauen darf er es wohl nicht.

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Die Holzhütte brannte vollständig nieder. (Bild: pd)

Die Holzhütte brannte vollständig nieder. (Bild: pd)

«Der Brand war ein Schock für mich und meine Familie», sagt der Besitzer der Ferienhütte, die am 4. Juli in einem Wald in der Krienseregg komplett niederbrennte. Doch für den Horwer kommt es noch dicker. Denn das Häuschen ist wohl illegal erstellt worden. So liessen sich laut dem Krienser Gemeindeammann Matthias Senn weder im Archiv der Gemeinde noch in jenem des Kantons eine Baubewilligung finden. Und die von der Gemeinde für die Kontrolle und Wartung aller Öfen beauftragte Firma Gabriel Rebsamen AG sagt: «Wir konnten die Hütte nicht kontrollieren, weil wir davon nichts wussten.»

Von der fehlenden Baubewilligung habe er nichts geahnt, so der Besitzer. «Damals brauchte man doch auch noch keine Baubewilligung», vermutet der Horwer. Er hoffe, dass er deshalb das Hüttchen wieder neu aufbauen dürfe. Doch das ist laut Matthias Senn eine «sehr schwierige Frage». Eine zonenwidrige Baute dürfe in der Regel nicht mehr aufgebaut werden.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.