Abgesagte Sagenmatt-Abstimmung: Ebikoner Gemeinderat leitet eine externe Untersuchung ein

Nach der Absage der Abstimmung zur Sagenmatt-Überbauung reagiert der Ebikoner Gemeinderat auf die Kritik. In einem ersten Schritt soll eine externe Untersuchung die Umstände lückenlos analysieren, die zur Absage der Sagenmatt-Abstimmung geführt haben.

Drucken
Teilen

(zim) Die Vorwürfe an den Gemeinderat wiegen schwer: Die postalisch versandte Abstimmungsbotschaft sei unvollständig, für die Stimmberechtigten zentrale Informationen würden fehlen und für die freie Meinungsbildung sei die Botschaft zu wenig objektiv. In einer Mitteilung der Gemeinde Ebikon vom Donnerstag lässt der Gemeinderat nun verlauten, dass er die Kritik sehr ernst nehme und sich der Herausforderung stelle, die Kommunikation an die Stimmbürger vorbildlich zu gestalten.

Daniel Gasser, Gemeindepräsident, wird zum angeschlagenen Vertrauensverhältnis in der Mitteilung folgendermassen zitiert: «Der Gemeinderat versteht es als seine Verantwortung, die Stimmbürger einerseits umfassend, andererseits aber auch kompakt und verständlich über Vorlagen zu informieren. Deshalb wollen wir genau wissen, welche Faktoren zu den Mängeln führten, die vom Regierungsrat beanstandet wurden.»

Eine externe Untersuchung soll die Mängel aufdecken, die es zu korrigieren gelte. Zudem soll sie Erkenntnisse liefern, wie der Gemeinderat den Prozess der Erstellung und der Qualitätssicherung im Hinblick auf künftige Abstimmungsunterlagen präzisieren könne.

Mehr zum Thema