Abschiedsvorstellung des Gripen in Emmen

Zum Abschluss seines zehntägigen Gastspiels in der Schweiz ist der schwedische Kampfjet Gripen F in Emmen den Medien vorgestellt worden. Luftwaffe und armasuisse hoben die Vorzüge des Kampfjets ihrer Wahl hervor.

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Präsentation des Gripen am Freitag auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone)

Präsentation des Gripen am Freitag auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone)

Den Gripen E, den die Schweiz ab 2018 erhalten soll - wenn es nach dem Willen des Bundesrates geht -, gibt es noch gar nicht. Um bei der potenziellen Käuferin trotzdem einen Eindruck von ihm zu verschaffen, schickte der Flugzeughersteller Saab vorab mal einen zweisitzigen Demonstrationsjet Gripen F in die Schweiz.

Von seiner Basis auf dem Militärflugplatz Emmen aus absolvierte er mehrere Flüge. So war er am Donnerstag beim Fliegerschiessplatz Axalp-Ebenfluh zu sehen. Am Dienstag war er zudem der Sicherheitspolitischen Kommission vorgeführt worden. Vor seinem Rückflug wurde er schliesslich am Freitag den Medien präsentiert.

Der Gripen fliegt über die Axalp. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)
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Auch die F/A 18 waren im Einsatz. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
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Bild: Roger Zbinden / Neue LZ
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Für das Schweizer Publikum war das die erste Gelegenheit, den Gripen im Einsatz zu sehen. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)
Bild: Keystone/Peter Klaunzer
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Der Gripen fliegt über die Axalp. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

«Das sind keine Anfänger»

Luftwaffe und armasuisse versuchten die rund 80 Teilnehmer des Medientages noch einmal vom Gripen zu überzeugen. Jürg Weber, Projektoberleiter Gripen von armasuisse, hob die Erfahrung und den Leistungsausweis von Flugzeugbauer Saab hervor. «Das sind keine Anfänger.»

Weber versuchte allfällige Zweifel an dem sich noch in der Entwicklung befindlichen Flieger zu zerstreuen. Wenn, nach dem politischen Prozess, der Beschaffungsvertrag abgeschlossen sei, werde ein Schweizer Team die Entwicklung des Gripen E und des neuen Radarsystems AESA begleiten und versuchen, allfällige Risiken abzubauen.

Oberst Fabio Antognini, Ressortprojektleiter der Luftwaffe, zeigte, wie die Schlagkraft durch den Gripen erhöht werden kann, sowohl in Friedens-, Spannungs- und Konfliktsituationen. Er ergänze darum den F/A-18 optimal. Auch wenn es derzeit nicht das leistungsfähigste Flugzeug sei, erfülle der Gripen die an ihn gestellten Aufgaben.

Präsentation des Gripen am 12. Oktober auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone)
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Der Gripen wird am 12. Oktober in Emmen den Medien vorgestellt. (Bild: Keystone)
Präsentation des Gripen am 12. Oktober auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone)
Präsentation des Gripen am 12. Oktober auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone)
Luftwaffenchef Markus Gygax am Freitag beim Medienanlass in Emmen. (Bild: Keystone)
Der Grippen rollt zur Starbahn. (Bild: Keystone)
Der Gripen F rollt in den Hangar. (Bild: Keystone)
Der Gripen wird am 12. Oktober in Emmen den Medien vorgestellt. (Bild: Keystone)
Der Gripen wird am 12. Oktober in Emmen den Medien vorgestellt. (Bild: Keystone)
Der Gripen wird am 12. Oktober in Emmen den Medien vorgestellt. (Bild: Keystone)
Der Gripen wird am 12. Oktober in Emmen den Medien vorgestellt. (Bild: Keystone)
Die Sicherheitspolitischen Kommissionen besichtigen am 9. Oktober zusammen mit Bundesrat Ueli Maurer den Saab Jas Gripen F Demonstrator aus Schweden, auf dem Flugplatz Emmen. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ
Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ
Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ
Bild: Keystone
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Die Heckflosse des Gripen (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
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Der Gripen hebt am Freitagmorgen zu einem Testflug in Emmen ab. (Bild: Keystone)
Der Gripen wird in der Airbase Emmen zu einem Testflug bereitgemacht. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
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Eine Drohne des Typs Hermes 900 vor dem Start zu einem Testflug am Freitagmorgen auf der Airbase Emmen zu einem Testflug. Die Hermes 900 kommt als Nachfolgerin der bei der Schweizer Luftwaffe im Dienst stehenden Aufklaerungsdrohne ADS 95 in Frage. (Bild: Keystone)
Der Gripen des Typs F landete am 3. Oktober zum ersten Mal in der Schweiz auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Eugen Bütler)
Der Gripen des Typs F landete am 3. Oktober zum ersten Mal in der Schweiz auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Eugen Bütler)
Der Gripen, hier im Hangar in schwedischen Linköping. (Bild: Keystone)

Präsentation des Gripen am 12. Oktober auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone)

«Eine gute Wahl»

Sowohl Weber wie Antognini stehen mit ihrer Erfahrung für die Wahl des Gripen. Er habe schon mehrere Beschaffungen begleitet, so Weber. Der Gripen sei «eine gute Wahl». Antognini verwies auf seine 29 Jahre als Berufsmilitärpilot und meinte, er verstehe den Entscheid des Bundesrates.

Wenn dieser sich durchsetzt, erhält die Schweiz ab zweiter Hälfte 2018 insgesamt 22 Stück des einsitzigen Gripen E. Der Kaufpreis beträgt 3,1 Milliarden Franken. Schon ab 2016 will die Schweiz ältere Gripen-Modelle mieten.

sda