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ABSCHLUSS: Reiden schreibt erneut schwarze Zahlen

Die Rechnung 2016 schliesst mit einem Überschuss von 1,17 Millionen Franken. Hauptgründe für das Plus sind höhere Steuereinnahmen und Buchgewinne aus Landverkäufen. Drei grosse Probleme bleiben.
Bild: Grafik mop

Bild: Grafik mop

Schulhausneubau, ungewisse Zukunft der Badi, 40 Millionen Schulden: Reiden steht momentan vor grossen finanziellen Herausforderungen. Da wirkt der Abschluss 2016 wie Balsam auf die Finanzwunden. Die Rechnung weist bei einem Gesamtaufwand von 35,55 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 1,17 Millionen aus. Damit schreibt Reiden zum zweiten Mal in Folge schwarze Zahlen. Bereits im vergangenen Jahr konnte der Leiter Finanzen, Bruno Aecherli, ein positives Ergebnis von 1,52 Millionen präsentieren (siehe Grafik). Im Voranschlag 2016 war ein Gewinn von lediglich 13 000 Franken vorgesehen.

Die Gründe für das wiederum gute Ergebnis sind unter anderem bei den Steuermehreinnahmen (1,7 Millionen Franken) zu finden. Ausserdem steuerten Buchgewinne für den Landverkauf Mehlsecken sowie für das ehemalige Gemeindehaus in Langnau (insgesamt 900 000 Franken) dazu bei.

Ungeplante Mehrkosten wegen der Badi

Dass das Resultat 2016 im Vergleich zum Voranschlag so deutlich besser ausfällt, hat mit dem Bilanzfehlbetrag zu tun. Die im Budget 2016 dafür noch vorgesehenen 860 000 Franken konnten bereits im Jahr 2015 vollständig abgetragen werden, was wiederum einen positiven Einfluss auf das Ergebnis 2016 hatte.

Wesentliche Mehrkosten gegenüber dem Voranschlag 2016 sind im Zusammenhang mit der Schwimmbadgenossenschaft Reiden (zirka 500 000 Franken) angefallen. Diese Aufwendungen waren im Voranschlag nicht geplant. Im Abschluss 2016 ist ebenfalls eine Rückstellung für eine Bürgschaft zu Gunsten der Luzerner Kantonalbank von 1,5 Millionen Franken vorgesehen.

Die Investitionsrechnung weist einen Nettoüberschuss von 1,92 Millionen Franken aus. Im Voranschlag waren 2,6 Millionen vorgesehen. Die Differenz resultiert vor allem aus nicht getätigten Investitionen. Und zwar insbesondere für den Verzicht auf die Umlegung des Sertelbaches sowie auf die Sanierung des Feinstaubfilters bei der Fernwärmeanlage. Der Grund für diese nicht getätigten Investitionen liegt in den fehlenden personellen Ressourcen.

Der Überschuss von 1,17 Millionen Franken soll dem Eigenkapital zugewiesen werden. Am 26. Juni wird in Reiden die Gemeindeversammlung über die Rechnung 2016 befinden.

Ernesto Piazza

ernesto.piazza@luzernerzeitung.ch

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