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ABSTIMMUNG: Grünes Licht für die Sanierung der Luzerner Lukaskirche

Sehr deutlich haben die Mitglieder der Reformierten Kirche Luzern der Erneuerung des Lukas- Zentrums zugestimmt. Um diese zu finanzieren, kann die Kirche ein Grundstück in Rothenburg verkaufen.
Die Lukaskirche in der Stadt Luzern kann saniert werden. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 3. Juni 2014))

Die Lukaskirche in der Stadt Luzern kann saniert werden. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 3. Juni 2014))

Christian Glaus

christian.glaus@luzernerzeitung.ch

«Ich hatte sehr gehofft, dass die Zustimmung so deutlich ausfallen wird», sagt Marlene Odermatt, Präsidentin des Kirchenvorstands der Reformierten Kirche Luzern. Sie freut sich darüber, dass die Sanierung des Lukas-Zentrums in Luzern mit 93,1 Prozent Ja-Stimmen angenommen wurde. Dazu gehören der Lukas-Saal und das Verwaltungsgebäude mit Gemeindezentrum. «Die deutliche Zustimmung ist ein Zeichen von grosser Solidarität, da der Reformierten Kirche Luzern auch Mitglieder aus den Agglomerationsgemeinden angehören.»

Das zweite Geschäft, der Verkauf eines Grundstücks in Rothenburg, wurde an der Urne mit 91,3 Prozent angenommen. Dieser Verkauf ist nötig, damit die Erneuerung des Lukas-Zentrums überhaupt finanziert werden kann. Die Stimmbeteiligung lag bei 15,1 Prozent. Marlene Odermatt ist damit zufrieden: «Für unsere Verhältnisse ist das sehr hoch. Die Stimmbeteiligung ist sogar höher als bei der Abstimmung über die Absplittung der beiden Teilkirchgemeinden Horw und Meggen-Adligenswil-Udligenswil im letzten Jahr.»

Die Erneuerung des Lukas-Zentrums beim Vögeligärtli kostet knapp 8,3 Millionen Franken. Der Verkauf des Grundstücks in Rothenburg soll mindestens 3,5 Millionen Franken einbringen. Für den Restbetrag gibt es mehrere Geldquellen: Den Erlös aus dem bereits durchgeführten Verkauf eines Einfamilienhauses am Hirtenhofweg, Reserven und ein Darlehen, welches die Kirchgemeinde aufnehmen muss.

Arbeiten starten im Januar 2018

Vorgesehen ist, dass die Arbeiten für die Erneuerung des Lukas-Zentrums bereits im nächsten Januar starten. Der Zeitplan ist also eng. «Alle Vorbereitungen laufen nun parallel», sagt Marlene Odermatt. Ein Ausschuss des Kirchenvorstandes kümmert sich um den Verkauf des 3000 Quadratmeter grossen Grundstücks in Rothenburg. «Wir haben noch keinen Käufer, aber einige Interessenten», sagt Odermatt. Möglich ist dort eine Überbauung mit Wohn- und Gewerberäumen. Gleichzeitig wird die Ausschreibung der Arbeiten für das Lukas-Zentrum vorangetrieben. Odermatt: «Unsere Pläne sind bereits sehr detailliert, so dass dies nun rasch vorwärtsgeht.»

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