ABSTIMMUNG: Hochschule hält sich weiter zurück

Die Hochschule Luzern will sich trotz hitzigem Abstimmungskampf nicht in die politische Diskussion zum Universitätsgesetz einmischen. Diese Haltung beteuern am Montag Rektor Markus Hodel und die Hochschulleitung in einer Medienmitteilung.

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An der Hochschule Luzern lernen derzeit knapp 2'000 Studenten im Departement Wirtschaft. (Bild: Pius Amrein / Dominik Wunderli)

An der Hochschule Luzern lernen derzeit knapp 2'000 Studenten im Departement Wirtschaft. (Bild: Pius Amrein / Dominik Wunderli)

Die Universität Luzern und die Hochschule Luzern würden die politische Kommunikation rund um die geplante Wirtschaftsfakultät als Sache des Bildungsdirektors des Kantons Luzern betrachten. Dies ist bereits in den Ergebnissen der Kommission festgehalten, die im November 2013 die Wirtschaftsfakultät inhaltlich zwischen Uni und Hochschule diskutiert hat.

Zusammenarbeit noch nicht möglich

Damals war man zum Schluss gekommen, dass Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem bestehenden Angebot an der Fachhochschule und der zu bildenden Wirtschaftsfakultät an der Universität nur beschränkt schon im Vorfeld geplant werden könnten.

Die Angebote sollten sich unabhängig voneinander entwickeln, wird im Tätigkeitsbericht der Arbeitsgruppe «Cluster Wirtschaft» weiter festgehalten. Stattdessen wolle man erst dann wieder nach Möglichkeiten zur Zusammenarbeit suchen, wenn eine allfällige Wirtschaftsfakultät an der Universität ihren Betrieb aufgenommen habe und die Lehrstühle vergeben sind.

Anfragen und Aufforderungen ausgeschlagen

Die Hochschule Luzern äussere sich seither aus Respekt vor dem Parlamentsentscheid und vor der Autonomie der Universität nicht mehr zur weiterlaufenden Planung einer Wirtschaftsfakultät an der Universität Luzern.

Aus diesem Grund seien auch zahlreiche Anfragen und Aufforderungen zur Stellungnahme in Medien und Öffentlichkeit bewusst abschlägig beantwortet worden, um einem Ausspielen von Universität und Hochschule nicht Vorschub zu leisten. Die Hochschulleitung sei dieser Haltung auch in den letzten Wochen treu geblieben.

pd/uus