ABSTIMMUNG: Horw lehnt Beitritt zum Projekt Stadtregion ab

Die Gemeinde Horw will am Projekt «Starke Stadtregion Luzern» nicht mitwirken. Die Vorlage wurde klar abgelehnt. Angenommen wurden hingegen zwei Gemeindeinitiativen.

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Dorfansicht von Horw. (Bild: Archiv PD)

Dorfansicht von Horw. (Bild: Archiv PD)

2051 Horwerinnen und Horwer stimmten dem Beitritt zum Projekt Stadtregion zu, 3149 lehnten ihn jedoch ab. Damit ist eine Mehrheit von fast 61 Prozent gegen eine stärkere Kooperation oder gar Fusion mit der Stadt Luzern und anderen Agglomerationsgemeinden. Die Stimmbeteiligung lag bei 60 Prozent.

Die Gemeinderäte von Adligenswil, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens und Luzern mit Littau hatten im Dezember 2008 die "Grundsatzvereinbarung über die Abklärungsphase Starke Stadtregion Luzern" unterschrieben. Sie enthält die Ziele für die Abklärungen, umreisst die wichtigsten Untersuchungsgebiete und regelt das Vorgehen. Weitere Elemente sind der Zeitplan, die Finanzierung und der Kostenteiler.

Das Projekt "Starke Stadtregion Luzern" startet mit der Abklärungsphase, in der es darum geht, für die zwei Varianten "verstärkte Kooperation" und "Fusion" Fakten zu beschaffen. Im Sommer 2011 sind in den beteiligten Gemeinden Volksabstimmungen geplant. Dabei soll ein Entscheid für eines der beiden Modelle oder für den Abbruch des Projekts gefällt werden. Bis spätestens 2016 soll die "Starke Stadtregion Luzern" umgesetzt sein.

Zweimal Ja zu den übrigen Vorlagen
Mit 3153 Ja gegen 1969 Nein wurde die Gemeindeinitiative «Grube Grisigen der Natur überlassen» angenommen. Ebenfalls eine Ja-Mehrheit erzielte die Bootshafeninitiative «Kein zusätzlicher Bootshafen in der Horwerbucht» (3194 Ja gegen 2020 Nein).

bac

Stimmen und Analysen zum Thema lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.