ABSTIMMUNG: Ja zum Sunneziel, Nein zur Seestrasse

Die Megger Stimmberechtigten haben dem beantragten Gemeindebeitrag an den Neu-, Aus- und Umbau des Seniorenzentrums Sunneziel klar zugestimmt. Das Kreditgesuch für die Sanierung und Neugestaltung der Seestrasse und des Fridolin-Hofer-Platzes wurde hingegen abgelehnt.

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So soll das neue Seniorenzentrum Sunneziel in Meggen aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll das neue Seniorenzentrum Sunneziel in Meggen aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Mit einem Ja-Anteil von 85 Prozent (2201 Ja- zu 378 Nein-Stimmen) sprachen sich die Megger überaus deutlich für den Neu-, Aus- und Umbau des Seniorenzentrums Sunneziel aus. «Ich bin überwältigt und freue mich sehr über die klare Zustimmung zum à fonds perdu-Beitrag von 3,5 Millionen Franken und dem zinslosen, rückzahlbaren Darlehen von 2 Millionen Franken ans Sunneziel», erklärte Sozialvorsteherin Mirjam Müller-Bodmer am Sonntag, als die Stimmzettel ausgezählt waren. «Das klare Abstimmungsergebnis bedeutet einerseits, dass die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Sunneziel weitergeführt werden kann. Anderseits können alle Interessen der Gemeinde, welche in der Leistungsvereinbarung und im Darlehensvertrag mit dem Sunneziel formuliert wurden, vertraglich gesichert werden.»

Nein zu einer attraktiveren Uferpromenade

Mit einem Gesamtkredit von 4 Millionen Franken wollte der Gemeinderat die Seestrasse und den Fridolin-Hofer-Platz sanieren und neu gestalten, zwischen dem Benzeholz und dem Fridolin-Hofer-Platz eine Begegnungszone schaffen, den Verkehr und die Parkplatzsituation neu regeln, die Uferpartie als attraktive Promenade ausgestalten und die alte Wasserleitung ersetzen. Mit 1511 Nein- zu 1063 Ja-Stimmen (Nein-Stimmen-Anteil von 59 Prozent) wurde die Vorlage vom Megger Stimmvolk jedoch deutlich abgelehnt.

«Ganz offensichtlich sahen die Stimmberechtigten den Mehrwert der beantragten 4 Millionen Franken und das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei dieser Kreditvorlage nicht», kommentierte Gemeindeammann HansPeter Hürlimann das Abstimmungsergebnis.

Wie geht es jetzt mit dem Projekt attraktivere Seepromenande weiter? Da die alte Wasserleitung dringend saniert werden muss, zieht der Gemeinderat in Betracht, dieses Geschäft separat umzusetzen. «Alle anderen Ideen, die Uferpromenade für Besucherinnen und Besucher noch attraktiver zu gestalten, gehen jetzt zurück in den Gemeinderat zur Beratung.»

Die Stimmbeteiligung bei beiden Vorlagen lag bei 52 Prozent.

pd/zim