ABSTIMMUNG: Malters: Witenthor kann verkauft werden

Die Zeit des Witenthors als Asylzentrum ist definitiv vorbei. Die Malterser Stimmbürger haben an der Urne entschieden, dass der Gemeinderat die Liegenschaft verkaufen darf.

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77,5 Prozent sagten Ja, 22,5 Prozent stimmten Nein. Auch die zum Verkauf nötige Umzonung des Witenthors in eine Sonderbauzone kann umgesetzt werden. Bei dieser Frage lag der Ja-Stimmen-Anteil bei 74,4 Prozent.
Mit dem positiven Resultat wird nun der bereits ausgehandelte Vertrag mit einem Krienser Architektenbüro gültig. Dieses will das Anwesen, das es für 1,6 Millionen Franken gekauft hat, sanieren und sechs bis acht Wohnungen realisieren. Zudem sollen Pferdestallungen errichtet werden. Ab Januar 2013 müssen diese Pläne umgesetzt werden, ansonsten darf Malters die Liegenschaft zum Verkaufspreis zurückerwerben und erhält die Mieterträge zurückerstattet.

Klares Ja zur Rechnung
Ebenfalls gutgeheissen haben die Stimmbürger die Malterser Rechnung 2009 mit 1068 Ja zu 84 Nein-Stimmen. Die Rechnung weist bei einem Gesamtaufwand von 40,55 Millionen Franken einen Überschuss von 3,45 Millionen aus. Budgetiert war ein Defizit von 38 600 Franken. Der Gemeinderat hat bereits angekündigt, dass es deshalb auf 2011 wiederum eine Steuersenkung geben soll.

Zudem haben die Malterser auch Ja gesagt zur Bestellung der externen Revisionsstelle und zur Bauabrechnung über die Sanierung der Schulanlage Muoshof 1.

Die Stimmbeteiligung lag bei rund 26 Prozent.

Stefan Roschi